Archive for Oktober, 2015

Des Menschen bester Freund – es ist eine Schande

Dieser Tage erhielt ich die Mail einer Tierschutzorganisation, wonach aus brasilianischen Laboratorien 200 Hunde gerettet werden konnten. Das erweckte meine Aufmerksamkeit. Und was ich da alles zu lesen und sehen bekam, war mehr als nur grauenvoll. Viele der Bilder haben sich in meinem Gedächntis manifestiert und werden mich wohl so schnell nicht mehr wieder loslassen. Sollten Sie diesbezüglich etwas zart beseitet sein, so empfehle ich, die Videos nicht anzuschauen! Gleichzeitig stellt sich mir immer wieder die Frage: Was haben diese armen Geschöpfe den Menschen angetan, dass sie so misshandelt werden?!
Ihre Bestimmung ist es, ein Strassenhund zu sein. Sie ernähren sich von dem, was die Zivilisation übrig lässt oder jagen Mäuse und Ratten. Die Menschen werfen mit Steinen nach ihnen und verscheuchen sie. Ob nun in Rumänien, der Ukraine oder auch Brasilien. Ein Leben, wie es sich kein Zweibeiner wünschen würde. Bis die Hundefänger kommen, sie einsammeln und zu den Tötungsstationen bringen. Ich selbst bin mit einem Hund aufgewachsen und weiss, dass auf so manches dieser Tiere mehr Verlass ist als auf einen Menschen. Sie sind einem treu ergeben, freuen sich mit ihrem Besitzer und sind auch traurig mit ihm. Umso mehr verabscheue ich den Umgang vieler, im speziellen jedoch der betroffenen Behörden und der Hundekiller mit den Tieren.
Brasilien ist der drittgrösste Staat dieser Erde. Im Vorfeld der Fussball-Weltmeisterschaft habe ich schon einmal über die dortigen sozialen Probleme geschrieben, weshalb ich sie heute nur kurz anreissen möchte. Die Kluft zwischen arm und reich ist – wie in allen Schwellenländern – besonders sichtbar. Während sich die Reichen das Leben an der Copacabana oder am Strand von Ipanema schmecken lassen – vegetieren nur wenige hundert Meter Luftlinie entfernt Mensch und Tier in den Slums vor sich hin.

https://www.youtube.com/watch?v=HbY-P5RJODI

Was für die reiche Frau ein Statussymbol, ein Hund mit einem Dolce & Gabana-Halsband, ist für die arme Frau unerschwinglich – ja es kommt sogar zu Kämpfen um das tägliche Brot. Eine Brasilien-Reisende und Hundefreundin berichtet von einem verletzten Hund, der sich unter ein Auto geflüchtet hat. Der Autolenker beobachtete dies, gab Vollgas und überfuhr den Hund! Oder jener Fahrradfahrer, der jeden Tag zu seiner Steinschleuder griff und mit dem Fahrrad auf Hundejagd ging. Überall sieht man tote oder verletzte Hunde am Strassenrand liegen. Kurz vor den Fussball-Weltmeisterschaften wurde aufgeräumt – wird wohl im kommenden Jahr vor den Olympischen Sommerspielen ebenfalls wieder so ablaufen. Dann müssen Mensch und Tier weichen, damit das Land, das für Samba, schöne Frauen und Lebensfreude steht, nicht in schlechter Erinnerung bleibt. Dabei besitzt Brasilien ein recht restriktives Tierschutzgesetz, das durch viele zusätzlichen Verordnungen der 26 Bundesstaaten ergänzt wird. Doch – ähnlich wie bei der Urwaldabholzung – schert sich nahezu niemand darum. Die Hunde sind auf sich selbst angewiesen und vermehren sich unkontrolliert. Im Durchschnitt überlebt ein Strassenhund in Brasilien gerade mal ein Jahr. Menschen, wie etwa Wilson Coutinho Martins aus Rio de Janeiro werden von den Tierschützern gefeiert, von den anderen angefeindet. Er entdeckte im September des Jahres 2012 in einem Wald einen Kampfhund: Abgemagert bis auf 13 kg, am Hinterteil eine riesige Wunde, die sogar den Knochen freilegte. Davi, so der Name des Hundes, konnte sich kaum bewegen geschweige denn etwas fressen. Martins hat das erbarmungswürdige Geschöpf mitgenommen und liebevoll gepflegt. Inzwischen, nach mehreren Bluttransfusionen und Antibiotika-Behandlungen, ist Davi wieder geheilt. Menschen wie Martins aber sind auch hierzulande Mangelware.
Die Andrea Haufe-Stiftung hat im Süden Brasiliens eine Tierfarm errichtet. Alleine 2009 konnten 80 Hunde von der Strasse und den Müllhalden geholt, gepflegt und zur Adoption freigegeben werden. Das Farmgelände ist rund sechs Hektar gross und beherbergt zudem zirka 150 Katzen. Viele Tiere erhalten hier ihr Gnadenbrot. Die Stiftungs-Mitarbeiter besuchen in regelmässigen Abständen mit den Hunden auch ein nahegelegenes Heim für schwer behinderte Kinder. Dadurch wird nicht nur den Kindern eine grosse Freude vermittelt!
Die zu Beginn dieser Zeilen angesprochenen 200 geretteten Hunde waren grossteils in wuterregendem Zustand: Kahlgeschoren, verstümmelt, in flüssigem Stickstoff erfroren, bei einem fehlten die Augen. Sie mussten vornehmlich Arzneimitteltests über sich ergehen lassen. Das Labor befindet sich in Sao Roque, einem Ort rund 60 km von Sao Paolo entfernt. Eine Anzeige bei der dortigen Polizei landete unbehandelt im Papierkorb. Medikamententests sind in Brasilien grundsätzlich erlaubt, jedoch nur dann, wenn sie internationalen Standards entsprechen. Die Täter selbst sprechen von einem terroristischen Akt der Tierschützer – sie blieben unbestraft.
2009 erregte eine Hundeschlachterei grosses Aufsehen. Strassenhunde wurden eingesammelt, gemästet, dann geschlachtet und verarbeitet. Koreanische Restaurants bezahlten bis zu 86 Euro pro Hund. Das ging jedoch den Behörden zu weit – das Schlachterpaar wurde festgenommen. In Europa gehören Hunde und Katzen zur Familie. Deshalb könnte sich hierzulande niemand vorstellen, diese zu schlachten und zu essen. Niemand? Stimmt nicht ganz. In der Schweiz ist offenbar das Schlachten der Tiere nicht verboten – der Handel mit dem Fleisch jedoch sehr wohl.
Experten übrigens warnen davor, Tiere retten und nach Europa holen zu wollen. Die Vierbeiner müssen alle möglichen Impfungen über sich ergehen lassen – auch gegen Tollwut. Brasilien hat einen komplett anderen Tollwut-Status wie etwa Deutschland. So muss der Titertest mindestens 30 Tage, jedoch spätestens drei Monate vor der Einreise erfolgen. Ansonsten droht die kostenpflichtige Quarantäne.
Szenenwechsel in ein Land, das zumindest in seiner östlichen Hälfte von einem “Bürgerkrieg” (Expansionspläne Putins – wäre wohl der bessere Ausdruck) heimgesucht wird: Die Ukraine! Auch hier wurde im Vorfeld zur Fussball-Europameisterschaft gross reine gemacht. Tausende Hunde wurden eingesammelt und sofort oder nur wenig später getötet.

https://www.youtube.com/watch?v=gwBN69-esPs

Im Jahre 2005 öffnete in Odessa ein Tierschutzzentrum seine Pforten. Seit damals wurden nahezu 60.000 Hunde und Katzen von den 20 Tierärzt(en)-innen, und Tierpfleger(n)-innen kastriert, gesundgepflegt und wieder entlassen. Bis Ende Oktober diesen Jahres konnten zudem über 8.700 Tiere wieder an die Besitzer oder Neubesitzer übergeben werden. 6,3 Hektar umfasst das Gelände des Tierschutzzentrums. Durchschnittlich sind hier 250 Hunde und rund 50 Katzen untergebracht. Durch diese Arbeit der Tierschutzaktivisten konnte die Zahl der Strassenhunde in Odessa stark reduziert werden, ohne Tiere töten zu müssen. Nach dem gleichen Schema soll nun auch in Kiew vorgegangen werden. Hier wird die Zahl der Strassenhunde auf bis zu 15.000 Tiere geschätzt. Die Lebenserwartung eines dieser Hunde liegt bei zirka 5 Jahren. Eine Hündin setzt zweimal pro Jahr Junge in diese Welt – somit mindestens 40 kleine Welpen während ihres kurzen Lebens. Die Stadtbehörden beschäftigen Hundekiller, die die Tiere erschiessen, vergiften oder in Tötungsstationen auf welche Art auch immer umbringen. Der Druck aus der Bevölkerung allerdings wird immer grösser. So wurde im Jahr 2008 die Tötungsstation in Kiew in eine Sterilisationsstation umgebaut. Zwei Jahre später folgte Chmelnitzky
Na ja, werden Sie nun meinen – Brasilien und Ukraine – zwei Länder, die ganz weit weg sind! Doch leider gibt es auch so etwas bei uns – in der EU – etwa in Rumänien. Das Problem ist vergleichbar mit jenem in Brasilien: Rund die Hälfte der Bevölkerung des Landes haben einen Hund, kümmern sich jedoch nicht um das Tier. Die Anzahl der Streuner wird hier auf rund 6 Millionen geschätzt – alleine in Bukarest dürften es 65.000 Vierbeiner sein. Die Behörden sehen in der Population inzwischen ein grosses Problem. Tausende Tiere werden deshalb jedes Jahr getötet – rechtlich gestützt auf dem Euthanasiegesetz „PL912“. Andere werden von der rumänischen “Behörde zur Überwachung und den Schutz der Tiere” (Autoritatea pentru Supravegherea i Protec ia Animalelor – ASPA) eingefangen und in Gehegen (“Shelters”) gesperrt. Innerhalb von vierzehn Tagen konnte man gegen Cash (nicht wenig) seinen zu Unrecht eingefangenen Hund auslösen. Alle anderen wurden nach zwei Wochen vergast, erschossen oder eingeschläfert – bis zum Jahr 2014! Seit dem 20. Juni letzten Jahres ist dieses “aktive” Töten gesetzlich verboten, nachdem sich auch im Parlament 30 Abgeordneten dagegen gestellt haben. Nun werden die Tiere passiv getötet: Sie verhungern in diesen Auffangstationen, verdursten, zerfleischen sich selbst oder sterben an einer nicht behandelten Krankheit. Auch Welpen und frisch operierte und bereits kastrierte Hunde. Eines dieser Tötungslager ist Slatina. Der Film wurde durch ein Team der ARD und des rumänischen Tierschützers Claudiu Dumitriu (stellvertretender Präsident der Federatia Nationala pentru Protectia Animalelor FNPA) aufgezeichnet und im August 2014 im Europamagazin des Ersten ausgestrahlt. Bilder, die dem Zuschauer die Tränen in die Augen treiben:

https://vimeo.com/96507020

Den Kampf gegen die Windmühlen hatte in Slatina Teodora Ristea aufgenommen. Gemeinsam mit ihrer Tochter hatte sie 500 Tiere von der Strasse eingesammelt oder aus der Tötungsanlage geholt. Ristea verstarb 2012.
Die Tierschutz-Organisation “Vier Pfoten” hat ein Patenschaftsmodell in’s Leben gerufen. Eine Spende von 20,- € ermöglicht die Kastration, die medizinische Versorgung und Impfung eines Hundes, der bis 2013 danach wieder in sein Revier entlassen wurde. Seit zwei Jahren jedoch werden sie zur Adoption vermittelt. Tierpaten erhalten eine Urkunde und regelmässige Infos ihres tierischen Patenkindes. Einige davon haben grosses Glück – sie werden im Rahmen des Projektes “Dogs for People” zu Rettungs- oder Begleithunden ausgebildet. Auch in der Therapie von auffälligen Kindern und Jugendlichen oder in Seniorenheimen kommen die Tiere als Therapiehunde zum Einsatz. Wenn derzeit auch noch in sehr geringer Zahl, so soll das Projekt vor allem zu einem Meinungswechsel in Rumänien beitragen. Von den derzeitigen Zuständen zur Erkenntnis, dass diese Tiere Menschen helfen können. In Bukarest wird zudem eine Tierklinik unterstützt, zu der herrenlose Hunde gebracht werden können. Hier werden sie entwurmt, kastriert, gechippt und registriert, sodass man das Tier danach mit nach Hause nehmen kann. Abdere international tätige Organisationen, die sich um die Tiere in Rumänien kümmern sind etwa Tasso e.V., ein Herz für Streuner e.V. oder Feilchen in Not e.V. Sie vermitteln auch Tiere an interessierte Hundefreunde!
Der wohl prominenteste Kämpfer gegen diese Hundehatz ist Peter Maffay! Als Testimonial für die Organisation Animals United setzt er sich dafür ein, dass auch Rumänien den Tierschutzstandard der EU übernimmt.

http://www.stopptdashundemassaker.de/unsere-projekte/maffay-gegen-hundemassaker/

Animals United übrigens organisierte am 12. Dezember 2014 eine Protestaktion gegen die rumänische Hundelösung. 300 Menschen demonstrierten vor der EU-Kommission in Brüssel – gebracht hat es freilich nicht sehr viel ausser der einen oder anderen kleineren Schlagzeile. In Rumänien hingegen ist es ein Kampf – im wahrsten Sinne des Wortes. So wurde eine Gruppe von Tierschutzaktivisten am 15. Juli 2014 durch Hundefänger und der lokalen Polizei attackiert, verletzt. Die ärztlichen Atteste wurden einem Anwalt übergeben – auch hier hat sich bislang nichts getan.

https://www.youtube.com/watch?v=rAr6WRuL2G0

Drei Namen sind es, die den Hundefang in Rumänien zu einem organisierten, tödlichen Treiben haben werden lassen: Flavius Barbulescu (Gründer eines “Tierschutzvereines”, gleich neben der Tierverwertungsanlage in Codlea), Dr. Herescu (Vorsitzende der Tierärztekammer in Prahova) und das Unternehmen “Puppyvet” (offiziell Vermittlungsagentur, inoffiziell Exekutionsfirma). Dahinter steckt eine grosse Geldmacherei: Hunde werden in einer Stadt eingefangen, um sie in einer anderen wieder freizulassen (“Hundetourismus”). Abkassiert wird somit mehrfach.
Die Tierschutzorganisation Tesso e.V. organisierte am 16. Mai 2015 den 4. Internationalen Protest gegen die Tötung der Streunerhunde. Europaweit wurden Aktionen abgehalten – auch in einigen rumänischen Städten. Bei diesen Protesten ging es vornehmlich darum, aufzuzeigen, dass mit der Kastration und dem Verchippen der Hunde in Rumänien ein richtig gutes Geschäft gemacht wird. Weit überhöhte Preise lassen viele Helfer erschrocken davon Abstand nehmen.
Ob nun Brasilien, die Ukraine oder Rumänien – oder auch Spanien, Bulgarien oder Ungarn. In letzterem Land werden in sog. “Abdeckereien” Hunde mit T61 “eingeschläfert”. Das Mittel führt zu Atemlähmung – das Tier stirbt nach schrecklichen Krämpfen. In Bulgarien werden jährlich rund 50-100.000 Hunde erdrosselt, erschlagen oder vergiftet. Tausende Tiere verenden auch in Griechenland, Portugal und Italien durch Giftköder, die jedes Jahr kurz vor Beginn des Sommertourismuses ausgebracht werden.
Der Leiter der Tierschutzorganisation Tasso e.V., Philip McCreight, bringt es auf den Punkt: Es gibt ethische Wertevorgaben zum Umgang mit Tieren als fühlende Wesen innerhalb der EU, die für alle Mitgliedsstaaten gleichermassen gelten müssen. Daneben hat die Weltorganisation für Tiergesundheit OIE Richtlinien für den Umgang mit Tieren aufgestellt, die in vielen Mitgliedsstaaten der EU nicht mal das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben stehen.

Links:

http://welttierschutz.org

http://www.tierschutzbund.de

http://www.andrea-haufe-stiftung.de

http://www.tasso.net

http://www.greenpeace-magazin.de

http://www.hundehilfe-ukraine.de/

http://www.vier-pfoten.at

http://www.bmt-tierschutz.de

http://www.tiere-in-not.de

http://www.stopptdashundemassaker.de

https://www.die-reale-welt.de

http://www.pfotenfreunde-rumaenien.de/

http://www.freundeskreis-bp.de/

http://www.tierhilfe-hoffnung.com/

http://www.gegen-tierelend-in-ungarn.de/

http://www.uipa.org.br/

http://www.suipa.org.br/

https://www.betterplace.org

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Die besseren Menschen?

Nachdem ich in den letzten Blogs stets mehr oder weniger aktuelle Themen aufgegriffen habe, möchte ich mich heute mal wieder einem jener Phänomene widmen, über die viel gesprochen wird, allerdings dabei auch viel missverstanden wird – ein Stock-macht-den-Blog-History sozusagen.

“Auch sollt ihr nichts tun oder sagen, das verletzen oder eine ungezwungene und freie Unterhaltung unmöglich machen könnte. Denn das würde sich nachteilig auf unsere Eintracht auswirken und den guten Zweck vereiteln, den wir verfolgen.”
(Grundsatz der Freimaurer)

Wohl kaum eine andere Organisation ist dermassen geheimnisumwittert wie die Freimaurerlogen. Dafür ist Hollywood nicht so ganz unschuldig, werden doch immer wieder Themen aufgesogen, die zu Verschwörungstheorien hinaufstilisiert werden. Ob richtig oder falsch – das spielt alsdann keine Rolle! Hauptsache es wird ein Blockbuster! Aus diesem Grunde möchte ich etwas Licht in die Freimaurerei bringen – verweise aber gleichzeitig auf die unten angeführte Literatur, da ich an dieser Stelle nicht in die Tiefe gehen kann – das nämlich würde den Rahmen sprengen.
Es war anno 1717, als mit der “United Grand Lodge of England (UGLoE)” die erste Grossloge gegründet wurde. Gründungsort war das englische Wirtshaus “Goose and Gridiron”. Sie vereinigte die bislang unorganisierten Freimaurerlogen im britischen Empire. Die erste deutsche Loge entstand am 06. Dezember 1737 im Hamburger Wirtshaus “Taverne d`Angleterre” – “Absalom”. Bekanntestes Mitglied war der spätere preussische König Friedrich der Grosse. In Österreich war es Philipp Gotthard von Schaffgotsch, der späteren Fürstbischof von Breslau, der 1742 in Wien die erste Loge gründete, die jedoch ein Jahr später durch Kaiserin Maria Theresia verboten wurde. 31 Jahre später folgte mit der “Grand Loge Nationale” (heute der “Grand Orient de France” GOdF) auch die erste französische Grossloge nach den sog. “Alten Pflichten”. Diese wurden 1723 durch den Prediger James Anderson niedergeschrieben und stellen sozusagen das Grundgesetz der Logen auf dem Globus dar. Hintergrund des Ganzen war die Idee von ethisch freien Menschen mit einem menschlicheren Verhalten, an dem stets gearbeitet wird. Als Grundpfeiler der Freimaurerei dienen auch heute noch die hehren Werte der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit sowie der Toleranz und Humanität. Vollkommen gleichgültig, ob es sich um einen Earl, dessen Schneider, einen Hausdiener oder auch dem Steuerbeamten handelt. Der gesellschaftliche Stand des Einzelnen ist egal! Nichts also mit Verschwörung, Revoluzzertum und geheimer Machtausübung. Trotzdem bleibt da nach wie vor noch etwas geheimes, etwas nicht verstehbares, denn diese Ideale werden ja durchaus auch hinter so manchen Klostermauern gelebt! Weshalb also eine Organisation, die sich von der Kirche losgelöst hat?
Die regionalen Verbände sind in sog. “Logen” strukturiert und in Dachverbänden, den “Grosslogen” zusammengefasst. Weltweit dürften rund fünf Millionen Menschen derartigen Logen angehören, in Deutschland ca. 15.300. Hier kennt man 5 Grosslogen:

- Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland (A.F.u.A.M.)
- Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland (GLLFvD)
- Große National-Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“ (3WK) – die älteste!!!
- The Grand Lodge of British Freemasons in Germany
- American Canadian Grand Lodge

In Österreich sind folgende fünf liberalen Grosslogen bekannt:

- Großorient von Österreich
- Liberale Großloge von Österreich
- Großloge Humanitas Austria
- Österreichische Föderation des Droit Humain
- Universaler Freimaurerorden Hermetica

In der Schweiz:

- Schweizerische Grossloge Alpina (SGLA)
- Grand Orient de Suisse
- Schweizer Frauengroßloge
- Gemischte Großloge der Schweiz (GGLS)
- Schweizer Jurisdiktion von Le Droit Humain (gemischt)
- Grande Oriente d’Italia

Neben den Logenhäusern werden in vielen Ländern auch heute noch Salons betrieben – ein durchaus beliebter Treffpunkt der Mitglieder. Hier wurden beispielsweise in früheren Zeiten im Rahmen sog. “Lesegesellschaften” neue Informationen und Ideen verbreitet. Kommt vielleicht daher dieser geheime Touch, der den Freimaurern anlastet? Ich denke ja, denn eigentlich entspricht es ja unseren demokratischen Verfassungen, dass sich Gleichgesinnte versammeln können (Recht auf Versammlungsfreiheit im Art. 8 des GG bzw. Art. 12 des BVG in Österreich), in keinster Weise jedoch den autokratisch oder diktatorisch regierten Staatsformen, da in solchen Treffen durchaus staatszersetzende, konspirative Gedanken weitergetragen werden könnten. Auch das muss zurückgewiesen werden, schliesslich ist es die unbedingte Pflicht eines jeden Mitgliedes, die entsprechenden Landesgesetze zu achten.

„Das Gesetz ist der Ausdruck des Willens der Allgemeinheit!“
(GOdF)

Um Repressalien zu verhindern bzw. ein zumindest Etwas an Privatsphäre zu schaffen, haben sich die Mitglieder einer Loge zur Verschwiegenheit verpflichtet – dem sog. “Arkanprinzip”. Insbesondere über die Gepflogenheiten, den Bräuchen und den Ritualen bei derartigen Treffen. Wer nun vielleicht denken sollte, dass genau dies die Freimaurer so unheimlich macht, dem sei empfohlen, sich mal die Bibel zur Hand zu nehmen und nachzulesen, wie sich die ersten Christen damals getroffen haben, wie getauft und das Abendmahl gefeiert wurde. Und – wie es auch heute noch bei vielen Religionen ebenfalls gehandhabt wird (Papstwahl, Abaton,…). Oder – wie ist dies bei den Studenten-Kartellen? Diese stets nach demselben Protokoll ablaufenden Sitzungen werden auch gerne als “Tempelarbeit” bezeichnet. Dabei steht meist ein Vortrag im Mittelpunkt des Treffens, bei der anschliessenden “Tafelloge” kann in weiterer Folge das Thema diskutiert werden. Nur die Themenkreise “Politik” und “Religion” sind tabu. In der Grossen Landesloge der Freimaurer Deutschlands gilt als einzige religiös zu bezeichnende Aufnahmebedingung, dass sich die Mitglieder zur “Ethik der Bergpredigt” bekennen.

“…für ratsam, sie bloß zu der Religion zu verpflichten, in welcher alle Menschen übereinstimmen“.
(Alte Pflichten 1723)

Somit sind auch Angehörige anderer Religionen durchaus nicht ausgeschlossen. Trotzdem dauerte es sehr lange, bis Angehörige des Judentums in deutschen Logen zugelassen wurden. Die Verpflichtung zum Sittengesetz betrachtet auch der Souveräne GrossOrient von Deutschland als Grundvoraussetzung. Nur in England stand in den “Basic Principles of Grand Lodge Recognition” der Vereinigten Grossloge von England vom 04. September 1929, dass für eine etwaige Aufnahme eines Aspiranten nur der theistische Glaube an den Allmächtigen Baumeister aller Welten und seinen geoffenbarten Willen Voraussetzung sei. Dies wurde jeodch im Januar 1989 durch den Ausdruck “deistische Gottesauffassung” ersetzt.
Weshalb ausgerechnet die katholische Kirche eine Mitgliedschaft bei den Freimaurern als “unvereinbar” mit Ihren eigenen Grundsätzen erachtet, ist zumindest für mich nicht erklärbar. Schliesslich waren es die beiden Päpste Clemens XII. und Benedikt XIV., welche die „Reinheit der katholischen Religion“ gefährdet sahen und jeweils eine Bulle gegen das Freimaurertum ausgesprochen hatten, an welchen auch ihre Nachfolger in ihren Enzykliken immer wieder festhielten. Sehr weit ging gar Papst Leo XIII., der in seiner “Enzyklika Humanum genus” (1884) von den Freimaurern als “Zerstörer des Gottesreiches” sprach! Hallo? Mit dem beginnenden 20. Jahrhundert bedeutete zudem ein Beitritt in eine der Logen die automatische Exkommunizierung (“Ipso facto”). Erst durch das 2. Vatikanische Konzil wurden in den 1960ern erste Gespräche aufgenommen, die die Anerkennung ethischer und religiöser Werte auch ausserhalb der Kirche zum Ziel hatten. Trotzdem erklärte die Deutsche Bischofskonferenz am 12. Mai 1980, dass eine gleichzeitige Zugehörigkeit zur katholischen Kirche durch die Mitgliedschaft in einer Freimaurerloge auszuschliessen sei. Bestätigt übrigens drei Jahre später in der “Declaratio de associationibus massonicis (‚Erklärung zu den freimaurerischen Vereinigungen‘) von Kardinal Joseph Ratzinger, durch Papst Johannes Paul II. unterzeichnet.
Komplett anders sieht dies die evangelische Kirche. In Zusammenarbeit mit der Vereinigten Grossloge von Deutschland entstand 1973 die “Tutzinger Erklärung”, die das Freimaurertum nicht als Konkurrenz zur Kirche bewertet, sondern als einen “Bruderbund zur ethischen Vervollkommung des Menschen”. Somit bleibt eine beiderseitige Mitgliedschaft dem “freien Ermessen des Einzelnen überlassen”! Johann Wolfgang von Goethe etwa war Protestant und Freimaurer.
Auch der Islam fordert seit 1974 die Muslime auf, aus der Religion auszutreten, wenn sie einer dieser Logen angehören. Beides wirft meines Erachtens nicht wirklich einen Glorienschein auf die beiden Weltreligionen Römisch-Katholisch bzw. den Islam, die aufgrund ihres jeweiligen Dogmas wohl selbst keinerlei Diskussionen unter den Gläubigen zulassen. Übrigens hatten auch die Nationalsozialisten die Freimaurer verboten – die erste Grossloge (“Zur Sonne”) nach dem 2. Weltkrieg fand 1948 in Erlangen statt. Mit dabei auch Vertreter einzelner Siegermächte.
Frauen waren von Beginn an ausgeschlossen. Das resultiert wohl aus der Tatsache, dass sie zu Grundungszeiten der Freimaurerei eher weniger dem Berufstand eines Steinmetzes angehörten. Witzig hierzu die Erklärung im Teutschen Merkur anno 1785:

“Die Herzen der Freimaurer stehen den Frauen offen, aber die Logen sind ihnen verschlossen.”

Trotzdem wird die Frau in der Männerloge geehrt. So erhält beispielsweise der “Lehrling” als Zeichen der Würde ein Paar weisse Frauenhandschuhe. Goethe hat sie Überlieferungen zufolge an Charlotte von Stein verschenkt. Zudem wird bei allen Tafellogen ein Trinkspruch auf die Gesundheit der Frauen vorgebracht. Die sog. “Adoptionslogen”, in welchen auch Frauen den Grundlagen des Freimaurertums nachgehen konnten, waren keine offiziellen Logen, sondern jeweils einer Männerloge zugeordnet. Sie wurden vornehmlich für die Damen des Hochadels in’s Leben gerufen. Erst durch die Gründung der Grande Loge Feminine de France im Jahre 1952 konnten auch Frauen offiziell Freimaurerinnen werden. Die beiden wohl bekanntesten weiblichen Logenmitglieder waren Kaiserin Josephine von Frankreich (Frau von Napoleon Bonaparte) und die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin Josephine Baker. Feminine und gemischt-geschlechtliche Freimaurerlogen werden nur in Deutschland und Frankreich durch die Männer anerkannt, in vielen andern Ländern, wie etwa auch der Schweiz, nur geduldet.
Doch – lassen Sie uns gemeinsam die Grundpfeiler des Freimaurertums etwas genauer betrachten, damit wir uns einen bessern Einblick in diesen Verband verschaffen können:

- Freiheit
Nur wer sich von der Unterdrückung und der Ausbeutung frei machen kann, gewährleistet dadurch, dass auch sein Geist frei wird und er sich dadurch selbst verwirklichen kann
- Gleichheit
Es sollte in der Menschheit keine Unterscheidung nach sozialer Zugehörigkeit geben – vor allem nicht vor den Gesetzen
- Brüderlichkeit
Nur durch ein Miteinander kann Vertrauen und Sicherheit aufgebaut werden. Jeder ist mitverantwortlich
- Toleranz
Jeder Mensch hat eine eigene Meinung, die respektiert und geduldet werden sollte. Jedem gebührt auch der Respekt, ihm und seinen Anliegen und Anschauungen zuzuhören
- Humanität
Das bisher Geschriebene gehört zur Menschlichkeit. Daran muss gearbeitet werden wie am “Tempel der Humanität”

All diese Ideale gehören im Alltag umgesetzt und das Gute im Menschen gefördert. Somit steht im Freimaurertum der Mensch und dessen Würde im Kern aller Bemühungen. Nachdem auch Montesquieu Freimaurer war, finden sich viele der Denkansätze in der Französischen Revolution und der heutigen französischen Verfassung wieder (“Liberté, Egalité, Fraternité”). Marquis de La Fayette trug diese nach Amerika, wo er im Beisein von George Washington in eine militärische Freimaurer-Loge aufgenommen wurden. Auch in der US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung sind unzählige Überlegungen des Freimaurertums zu finden. Gedanken, die auch die christliche Kirche zumindest irgendwann einmal geboren, schliesslich jedoch in den meisten Fällen wieder schubladisiert hat, um sie nur bei besonderen Anlässen wieder mal hervor zu holen.
Das Zeichen der Freimaurer besteht aus einem Winkel mit einem Zirkel. Auch die Maurerkelle findet sich ab und an in den Abzeichen. Dies geht auf die alten Steinmetz-Bruderschaften aus dem 15. Jahrhundert in der Grafschaft Kent zurück, die ebenfalls für einen Normalsterblichen Unverständnis auslösende Riten pflegten. Und natürlich dem Schöpfungsprinzip des allmächtigen Baumeisters. Übrigens – auch die Grundsteinlegung der Freiheitsstatue jenseits des grossen Teiches erfolgte im Rahmen einer Feier der New Yorker Gross-Loge!
Treffpunkte, Gewohnheiten und auch die karitative Arbeit dieser Freimaurer-Logen sind niedergeschrieben und bekannt. Weshalb also nach wie vor ein Tuch des Geheimen, der Verschwiegenheit und des Andersseins dieser Menschen die Inhalte verdeckt, ist mir schleierhaft. Hier Verschwörungstheorien hinein zu interpretieren, erscheint mir doch etwas zu weit hergeholt.
Davon zeugen auch grosse Schöngeister ihrer Zeit, die dem Freimaurertum angehörten: Wolfgang Amadeus Mozart etwa, der in seiner Oper “Die Zauberflöte” sogar unmittelbar darauf hinweist (“Er ist Prinz, noch mehr, er ist ein Mensch!”). Oder der norwegische Polarforscher Roald Amundsen, der deutsche Außenminister Gustav Stresemann, der chilenische Staatspräsident Salvador Allende, der Befreier Südamerikas Simon Bolivar, der ehemalige österreichische Bundeskanzler Fred Sinowatz, der US-Komponist Irving Berlin, der Maler Marc Chagall, die beiden Autohersteller Walter Percy Chrysler und André Citroen, der verstorbene Wiener Bürgermeister Helmut Zilk, die Fellkappen-Legende Davy Crockett, Micky Mouse-Erfinder Walt Disney, der Erfinder der Psychoanalyse Siegmund Freud, der englische Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle uvam. Die Liste liest sich wie ein Who is Who der geschichtsträchtigen Persönlichkeiten. Sie alle haben einst als “Suchende” angefangen, um dann als Gesellen bis zum Meister aufzusteigen. Das Aufnahme-Ritual sieht dabei wie folgt aus: Die Aufnahmewilligen, die “Suchenden” stellen einen Aufnahme-Antrag. Hat sich ein Bürge gefunden und der Aufnahme-Ausschuss den Antrag befürwortet, so landet das Ansuchen bei der “Kugelung”. Dabei stimmen die Mitglieder der Loge mit Hilfe schwarzer und weisser Kugel über die Aufnahme ab. Schwarze Kugeln – eine Ablehnung – müssen immer auch begründet werden. Bei drei oder mehr schwarzen Kugeln gilt das Ansuchen als abgelehnt oder zurückgestellt. Nach der Aufnahme folgt der Status eines “Lehrlings”. Der “Lehrling” steht für die Selbsterkenntnis, dass der Mensch grundsätzlich unvollkommen und somit auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Das Symbol für diese erste Entwicklungsstufe ist der rauhe, der ungeschliffene Stein. Dann folgt der kubische Stein des “Gesellen”. Er soll sich durch Selbstdisziplin in die Gesellschaft einordnen, der Stein soll gemeinsam mit anderen zu einem “Tempel” werden. Und der Meister schliesslich überdenkt sein Leben und weiss, dass dieses vergänglich ist. Das Reissbrett symbolisiert für ihn, dass er seine Erfahrung an andere weitergeben soll. Er trägt die Verantwortung in unserer Gesellschaft.

“Sieh’ in Dich,
Sieh’ um Dich,
Sieh’ über Dich.”

(Loge “Zur Königlichen Kunst” zu Wien)

Zwischen den Logen bzw. der Grossloge kann gewechselt werden – ein Austritt aus dem Freimaurertum ist jederzeit möglich. Vielen wird dies aus ihrer Studienzeit bekannt vorkommen – nach demselben Muster agieren auch Mittelschul- oder Studentenverbindungen.
Die Struktur einer Loge ist vergleichbar mit jener eines Vereins: 1. Vorsitzender (“Meister vom Stuhl”) und die beiden 2. Vorsitzenden (“Erster und Zweiter Aufseher”), Schatzmeister und Schriftführer. Diese Führung wird als “Beamtenrat” bezeichnet. Mitgliedsbeiträge sorgen auch für den finanziellen Hintergrund. Wer sich mehr für das Freimaurertum interessieren sollte, kann etwa einen Besuch dem Freimaurer-Museum St. Michaelisdonn in Dithmarschen abstatten, eines der drei grössten Museen dieser Art in Europa oder auch dem Schloss Rosenau in Niederösterreich.
Vor der Recherche zu diesem Blog war auch ich der Ansicht: “Freimaurer – kalter Schauer! Lieber die Finger davon lassen!” Inzwischen weiss ich, dass durchaus uneigennütze, ja moralisch wertvolle Gedanken im Mittelpunkt stehen. Gedanken, welche die meisten von uns gar nie aufgegriffen haben, weil sie dermassen viel mit sich selbst zu tun haben. Wussten Sie beispielsweise, dass auch Friedrich Schillers Gedicht “An die Freude”, der Text der Europahymne, mit den Freimaurern zu tun hat? Es war eine Auftragsarbeit für die Dresdner Freimaurerloge “Zu den drei Schwertern”! Anstatt diese Menschen, die sich um das Leben der anderen kümmern, hochzuhalten, werden sie in den Kreis des Verruchten geschoben – zu dem, mit welchem man partout nichts zu tun haben möchte.

Lesetipps:
.) Das Geheimnis des Freimaurers; Franz Carl Endres; Mittelbach Verlag, Stuttgart 1949/ Bauhütten Verlag, Münster 1990
.) Logen, Clubs und Bruderschaften; Edwin A. Biedermann; Droste-Verlag, Düsseldorf 2004
.) Die Logen der Freimaurer. Einfluß, Macht, Verschwiegenheit; Jürgen Holtorf; Heyne Verlag, München 1991
.) Entstehungsgeschichte der humanitären Freimaurerei. Deistische Wurzeln und Aspekte; Alfred Schmidt; Salier-Verlag, Leipzig 2014
.) Deutsches Freimaurerlexikon; Reinhold Dosch (Hrsg.); Studienverlag 2011
.) Encyclopädie Der Freimaurerei: Nebst Nachrichten Über Die Damit In Wirklicher Oder Vorgeblicher Beziehung Stehenden Geheimen Verbindungen; C. Lenning (Hrsg.); Leipzig 1822–1828
.) Freimaurer Politiker Lexikon von Salvador Allende bis Saad Zaghlul Pascha; Robert A. Minder; StudienVerlag Edition zum rauhen Stein 2004
.) Freimaurer. Aufklärung eines Mythos; Tom Goeller; be.bra verlag, Berlin 2014

Links:

http://www.netzwerk-freimaurerforschung.de

http://www.internetloge.de

http://www.freimaurer.org

http://www.afuamvd.de

http://www.freimaurerorden.de

http://www.zue.net

http://www.bmab.ch

http://www.freimaurerei.ch/

http://www.freimaurer.at/

http://www.freimaurermuseum.at/

http://freemasonry.fm/

Filmtipps:
- PHOENIX – Geheinisse der Freimaurer
- National Geographic Society Inside – Die Freimaurer
- DoKu-Kanal – USA Top Secret – Die Freimaurer

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Zucker, den niemand haben will

Als ich damals den Blog über die Stoffwechselerkrankung “Gicht” online gestellt hatte, hat dies grosse Reaktionen ausgelöst. Viele der Leser haben mich im Rahmen dessen gebeten, ein ähnliches Thema aufzuarbeiten – die Diabetes! Dem Wunsch komme ich natürlich gerne nach.

Die Diabetes mellitus – im Volksmund auch gerne als “Zucker” bezeichnet – ist zumeist nicht eine Erkrankung, die von heute auf morgen auftritt. Die Stoffwechselstörung ist eine jener Krankheiten, die jahrelang nicht bemerkt werden (beim Typ2 bis zu 10 Jahre), dann jedoch fatale Folgen haben können. Die Hauptrollen spielen dabei das Hormon Insulin und der Einfachzucker Glukose. Das Insulin wird in den β-Zellen der Langerhans’schen Inseln in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Es ist verantwortlich für den Zuckertransport in die Zellen, wo er in den “Zellkraftwerken”, den Mitochondrien verarbeitet wird. Ist nun der Insulingehalt im Blut zu gering, so erhalten einerseits die Zellen zu wenig Brennstoff, andererseits steigt die Konzentration der Glukose (Hyperglykämie), des Cholesterins und der Triglyzeride im Blut. Die Glukose richtet dann extreme Schäden an den Gefässen, den Organen und den Nerven an. Die Folgen nicht behandelter Diabetes mellitus sind Schlaganfall, Herzinfarkt, Nierenversagen und auch eine Erblindung.
Deshalb ist es enorm wichtig, Diabetes frühzeitig zu erkennen, da es dann wesentlich leichter behandelt werden kann. Bei Typ2 genügt oftmals bereits eine Nahrungsumstellung: Weniger Kohlenhydrate – mehr Ballaststoffe. Dadurch nimmt der Betroffene meist auch an Übergewicht ab, was zu einem allgemeinen Wohlbefinden führen kann. Symptome für Diabetes mellitus wären etwa:

Grosser Durst – häufiges Wasserlassen
Heisshungerattacken oder Appetitlosigkeit
Starke Gewichtsreduktion
Abgeschlagenheit und Leistungsabfall
Kribbeln und Gefühllosigkeit vornehmlich in den Beinen
Juckreiz und Hautinfektionen
Sehstörungen
Potenzstörungen (Mann) bzw. unregelmässige Monatsblutungen (Frau)
Störung des Immunsystems und schlechte Wundheilung

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, besorgen Sie sich einen Harnstreifen für das erste Wasserlassen am Morgen als erste Probe. Sollte hier der Glukosewert zu hoch sein, empfiehlt sich auf jeden Fall der Gang zum Arzt. Aus der Naturheilkunde können Sie vorbeugend folgende Mittelchen verwenden (empfiehlt sich übrigens auch für gesunde Menschen ab und zu):

- Zimt (senkt den Blutzuckerspiegel)
- Ingwer (steigert die Sensitivität des Insulins)
- Grüner Tee (senkt den Blutzuckerspiegel)
- Aloe Vera (steigert die Sensitivität des Insulins)
- Rosa Catharanthe (verstärkt die Insulinbildung – kann aber bei gesunden Menschen zur Unterzuckerung führen)
- Gumar (verringert die Glukose-Aufnahme im Dünndarm)
- Sojabohnen (geringer GI und steigert die Sensitivität des Insulins)

Zuckern Sie nur dann nach, wenn es wirklich unvermeidlich ist, da Zucker heutzutage in nahezu jedem Nahrungsmittel enthalten ist. Besser wäre Stevia – der Extrakt der gleichnamigen Pflanze süsst hervorragend und senkt sogar den Blutzuckerwert – oder Süssstoff, da dieser unverdaut wieder ausgeschieden wird. Zudem benötigt Ihr Körper auch

- Zink
Enthalten etwa in Austern, Mais, Linsen, Haferflocken, Erdnüssen, Eigelb, Sonnenblumenkernen, Käse (Edamer, Emmentaler, Gouda, Parmesan), Paranüssen, Garnelen, … Dieses Spurenelement wirkt sich positiv auf die Bildung, Resistenz und Wirkung von Insulin aus. Aber auch auf den Haarwuchs, für die Haut und die Wundheilung. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der tägliche Zinkbedarf bei einer Frau bei 7, beim Mann bei 10 mg. Experten empfehlen, öfter mal zum Käse zu greifen. so beinhalten 100 g Emmentaler bereits 4,8 mg Zink! Fehlt dem Körper Zink, so ist dies meist an einer müden und fahlen Haut bzw. am stumpfen Haar zu erkennen. Auch blaue Flecken und eine schlechte Wundheilung deuten auf einen Mangel hin. Zink begünstigt nämlich im Körper das Zellwachstum durch Hormone und Eiweissketten. Spielt der Körper verrückt (Magendrücken, Durchfall, Müdigkeit und Reizbarkeit), könnte eine Zink-Mangelerscheinung dahinterstecken. V.a. Frauen, welche die Pille verwenden, oder Raucher sind sehr häufig davon betroffen. Bei Entzündungen im Körper hilft ebenfalls eine vermehrte Zugabe des Spurenelements, da die weissen Blutkörperchen, die die Erkältung bekämpfen sollen, ja auch geblidet werden müssen. Sollten Sie Nahrungsergänzungen verwenden – setzen Sie während einer Zinkkur die Eisen- oder Calcium-Aufnahme aus. Diese beiden Spurenelemente verhindern nämlich die Verarbeitung des Zinks im Körper.

- Chrom
Enthalten in Pfeffer, Nüssen, brauner Zucker sowie Bierhefe, Linsen, Huhn, Austern und Vollkornbrot, aber auch in Fleischprodukten aus Leber, Nieren und Muskelfleisch.
Zum Vergleich (für jeweils 100 g):
Bierhefe 200 mcg
Linsen 70 mcg
Vollkornbrot 49 mcg
Huhn 26 mcg
Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. benötigen Jugendliche und Erwachsene pro Tag zwischen 30 bis 100 mcg Chrom, v.a. US-amerikanische Mediziner hingegen empfehlen Mengen von bis zu 300 mcg/Tag. Kein Wunder – ist die Ernährung jenseits des grossen Teiches auch zucker- und fettreicher, was den Bedarf erhöht. In unseren Breitengraden nehmen wir rund 62 mcg Chrom pro Tag mit der Nahrung auf. Dabei wird allerdings das anorganische Chrom meist nur in ganz geringen Mengen durch den Körper verarbeitet, der Rest wird wieder ausgeschieden.
Das Spurenelement Chrom wurde Ende des 18. Jahrhunderts entdeckt. Seine Bedeutung für den Körper allerdings erst 1959 bekannt. Chrom wird vornehmlich in der Leber, der Milz, dem Fett, den Knochen sowie in den Muskeln angelagert – dies nimmt jedoch mit zunehmendem Alter ab. Nach wie vor ist die komplette Nutzung von Chrom in der Physiologie noch nicht vollständig geklärt. Bewiesen jedoch ist inzwischen seine Bedeutung beim Stoffwechsel der Kohlehydrate sowie der Fette und beim Cholesterin. Es senkt die Konzentration des schlechten LDL- und erhöht den Anteil des guten HDL-Cholesterins. Ausserdem unterstützt das Chrom die Aufnahme von Aminosäuren durch die Muskeln und begünstigt dadurch die Synthese von Proteinen. Über seine Arbeit während der Zellteilung sind sich die Experten noch uneins – sicher ist nur, dass in den Zellkernen relativ grosse Mengen an Chrom angereichert sind. Forscher denken, dass das Spurenelement den GTF (Glukose-Toleranz-Faktor, ein Komplex aus Niacin, Hlutathion und eben 3-wertigem Chrom) beeinflusst, der die Bildung von Insulin ankurbelt und gleichzeitig dessen Bindung an die Zellwände verbessert, sodass die Glukose besser durch die Zelle absorbiert werden kann.
Möchten Sie also Chrommangel vorbeugen (der zu Diabetes und Arteriosklerose führen kann), so empfiehlt sich die mengenmässig richtige Aufnahme durch die vorhin beschriebenen Lebensmittel. V.a. wenn Sie häufig Stress haben, schwanger sind oder bereits fortgeschrittenen Alters. Doch beachten Sie dabei, dass Sie organisches Chrom (3-wertiges Chrom) einnehmen. Auch eine Überdosierung spielt hier mal keine Rolle. Bei zu viel 6-wertigem Chrom hingegen kann es zu Ekzemen und Asthma kommen.

Vorsicht ist jedoch geboten bei Innereien, dem Bier, den Linsen und Erdnüssen – sie haben einen hohen Puringehalt und ergeben somit viel Harnsäure!!!

Grundsätzlich können zwei Typen der Zuckerkrankheit unterschieden werden:

- Typ1-Diabetes (“juveniler Diabetes”)
Aus unterschiedlichsten Gründen produziert die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin. Rund 5-10 % der an Zucker Erkrankten leiden unter dieser Art der Diabetes – in Deutschland rund 300.000, in Österreich ca. 50.000 Menschen. Über die Ursachen der Erkrankung ist sich die Wissenschaft noch nicht ganz sicher: Eine genetische Veranlagung wird ebenso wenig ausgeschlossen wie Virenerkrankungen. So werden Antikörper gegen die insulinproduzierenden Zellen gebildet, die dadurch als Eindringling angesehen und unbrauchbar gemacht werden. Hier hilft nur die möglichst rasche Zugabe von Insulin, meist durch Spritzen, da sich die Symptome innerhalb weniger Tage oder Wochen entwickeln.
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft unterscheidet zudem nach Ursache:
- Typ 1a: immunvermittelt (Autoimmunerkrankung)
- Typ 1b: idiopathisch (unbekannte Ursache)

- Typ2-Diabetes (“Altersdiabetes”)
Das produzierte Insulin versieht nicht seine Aufgabe – es ist unterempfindlich oder auch resistent. Aufgrund des Wohlstands unserer Gesellschaft ist dieser Typ2 jedoch nicht mehr nur im Alter bemerkbar – auch zunehmend jüngere Menschen sind immer mehr davon betroffen – in Deutschland ca. 5,7 Mio, in Österreich derzeit rund 500.000! Auslösende Faktoren sind zu fett- oder zuckerreiche Ernährung, zu wenig Ballaststoffe, Bewegungsmangel, erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin bzw. Triglyceride), Bluthochdruck und auch das Rauchen. Durch das vermehrte Körperfett reagieren die Körperzellen immer weniger auf das produzierte Insulin. Deshalb produziert die Bauchspeicheldrüse verstärkt weiter, bis die Produktionszellen erschöpft sind. Bis zu diesem Zeitpunkt kann durch die Umstellung der Lebensweise der Erkrankung entgegengewirkt werden, danach muss auch hier Insulin verabreicht werden.
Weitere Unterscheidungen der DDG:
- Typ 2a: ohne Adipositas (Fettleibigkeit)
- Typ 2b: mit Adipositas

Ergänzt wird diese Auflistung durch die Diabetes während der Schwangerschaft (Gestationsdiabetes GDM), aufgrund hormoneller Erkrankungen (etwa durch das Cushing-Syndrom), Erkrankungen der Bauspeicheldrüse (beispielsweise Pankreatitis), Überproduktion von Wachstums- und Schilddrüsenhormonen und nicht zuletzt durch Medikamente hervorgerufen (z.B. Cortison).
Die Diagnose erfolgte zu Zeiten von Thomas Willis 1675, der die Krankheit erstmals entdeckte, tatsächlich mit einer Geschmacksprobe des Urins (pfui deibel, Anm. des Schreiberlings). Jener von Diabetikern soll tatsächlich süsslicher schmecken. Das wurde inzwischen durch den Streifentest und Blutuntersuchungen ersetzt!
Die Therapie beginnt bei Typ1 sofort mit Insulin, da sich die Symptome innerhalb weniger Tage bzw. Wochen entwickeln. Bei Typ2 bestimmt der Blutglukose-Gehalt die weiteren Massnahmen. Liegt die Konzentration nüchtern bei über 100 mg/dl so spricht der Mediziner bereits von “gestörter Nüchternglukose”. Ab 126 mg/dl liegt ein Diabetes mellitus vor. Zwischen 160 bis 180 mg/dl wird die Glukose auch über den Urin ausgeschieden. Steigen zudem die Aceton- und Eiweisswerte im Urin, so kann davon ausgegangen werden, dass eine Stoffwechselstörung bzw. eine Nierendysfunktion vorliegt. Diese kommt meist nicht alleine vor, sondern gepaart mit anderen – man spricht dabei von dem “Metabolischen Syndrom” – eine der Grundvoraussetzungen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Auch GDM sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Die betroffene Frau und das Kind müssen ständig beobachtet werden. Einerseits wird das Insulin resistent, andererseits wird auch zu wenig davon produziert. Die Diagnose beginnt meist mit einem oralen Glukosetoleranztest. Während der Schwangerschaft erfolgen ständige Blutzuckertests sowie eine genaue Beobachtung des Ungeborenen durch Ultraschall. Sechs bis 12 Wochen nach der Entbindung erfolgt ein neuerlicher Zuckerbelastungstest, da ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Typ2 besteht. Auch die Kinder müssen in weiterer Folge verstärkt im Auge behalten werden. Bei der Beobachtung kann der Arzt aufgrund des HbA1c-Wert (Langzeitblutzucker) erkennen, wie der Diabetes “eingestellt” ist, welche Therapie also am besten funktioniert!
Die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse wird durch die Ausschüttung des Hormons Glucagon-like Peptid 1 (GLP-1) gesteuert. Dieses Hormon wird im Darm produziert. Es mindert zudem die Produktion des Glukagons (einem anderen Hormon aus der Bauchspeicheldrüse), das die Zuckerfreisetzung durch die Leber fördert. Insulin ist übrigens auch für den Aufbau von Körperfett verantwortlich. Wird es nicht mehr im erforderlichen Ausmass produziert, geht eine schnelle Gewichtsreduktion durch die Verarbeitung des Körperfetts einher.
Neben den bei Typ2 bereits angesprochenen Zivilisationserscheinugnen sollte als Auslösefaktor die Vererbung nicht unterschätzt werden. So haben Wissenschaftler festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit an Diabetes Typ1 zu erkranken für Kinder von erkrankten Eltern bei rund 20 % liegt. Bei einem erkrankten Vater bei 5, einer erkrankten Mutter bei 2,5 %. Die Wahrscheinlichkeit an Typ 2 hingegen bei 50 %. Tritt der Diabetes mellitus in Folge einer anderen Erkrankung auf, so wird dies als “sekundärer Diabetes” bezeichnet. Hier gilt es vorerst, die andere Erkrankung als Ursache zu heilen. Erst dann kann die eigentliche Therapie beginnen. Übrigens: Auch die beiden Stresshormone Adrenalin und Cortisol können für erhöhte Blutzuckerwerte verantwortlich sein. Ist dies der Fall, so können Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training helfen. Während des Tages sollten ohnedies Entspannungspausen eingelegt werden. Guter und langer Schlaf ist ebenso wichtig.
Die Diabetes-Diät zielt vornehmlich auf eine kalorien- und fettarme (max. 80 g/Tag), sowie ballaststoffreiche Ernährung ab. So werden kalorienhaltige Getränke (wie Limonaden) durch Wasser ersetzt. Auf den weissen (industriellen) Zucker sollte gänzlichst verzichtet werden. Am schwierigsten ist wohl die Einschränkung bei der Stärke (Polysaccharide), da diese in nahezu allen Beilagen wie Nudeln, Kartoffeln ond Reis enthalten ist. Auch beim Obst ist Vorsicht geboten, ist doch der Fruchtzucker ein Einfachzucker, der sofort an das Blut weitergegeben wird. Deshalb – Finger weg von den besonders süssen Früchten, auch wenn sie noch so verführerisch locken. Positiv hingegen sind Äpfel, da in deren Schale Pektin enthalten ist. Dieses sorgt dafür, dass weniger Zucker direkt in das Blut weitergegeben wird. Auch Grapefuits etwa werden empfohlen. Das richtige Obst kann wahre Winder bewirken. Es enthält viel Vitamin C, das gegen die Folgeerkrankungen von Diabetes ankämpft und Vitamin B, das besonders für die Nerven immens wichtig ist. Der beste Blutzuckersenker jedoch ist Zimt. Täglich sollte rund 1 mg Zimt verwendet werden – sie können ihn beispielsweise im Kaffee oder dem morgendlichen Muesli beimengen. Bereits unsere Vorfahren wussten von der Bedeutung dieses Gewürzes, bestimmt es doch hierzulande die kalte Jahreszeit, zu welcher mehr Fett und Zucker konsumiert wird. Während sich die im Fisch und dem Soja vorkommenden ungesättigten Fettsäuren positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken, lassen die gesättigten diesen ansteigen. Bei der Zucker-Diät hilft Ihnen der sog. “Glykämische Index (GI)” weiter. Er zeigt auf, inwiefern sich ein Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Glukose, die nicht mehr gespaltet und somit verdaut werden muss, die also direkt in das Blut übergeht, wird mit einem GI von 100 angegeben. Einen niedrigen GI weisen die bereits zuvor angesprochenen Vollkorn-Produkte, Gemüse und spezielle Obstsorten – einen hohen Haushaltszucker, Weizenmehl-Produkte bzw. Trockenobst auf. Zur Diät soll sich der Betroffene auch viel bewegen. Muss der Bewegungsapparat arbeiten, so verbrennen die Muskelzellen mehr Glukose, wodurch der Blutzuckerspiegel sinkt. Dadurch und durch mehr Ballaststoffe, die zwar satt machen, jedoch grossteils wieder ausgeschieden werden, geht eine Gewichtsreduktion einher, die wichtig ist, damit nicht mehr dermaßen viel Insulin produziert werden muss.
Die Diagnose “Zucker” ist zwar bitter, jedoch noch längst kein Weltuntergang. Lassen Sie sich durch den Arzt beraten, besuchen Sie die Diabetes-Schulung und evt. eine Selbsthilfegruppe, denn mit anderen Betroffenen offen reden zu können, erleichtert für Sie selbst ganz entscheidend den Umgang mit der Krankheit. Bestimmen Sie selbständig ihren Blutzucker, die Blutfettwerte sowie den Blutdruck und führen Sie Aufzeichnungen darüber. Der Arztbesuch zur Vorsorge-Untersuchung wird für Sie ab sofort zur Pflicht, damit Folgeerkrankungen vermieden oder vorzeitig erkannt werden können – auch durch den Augenarzt!

Häufigkeit des Auftretens von Begleit- und Folgekrankheiten (nach 11 oder mehr Jahren) bei betreuten Typ-2-Diabetikern:

80,1 % Bluthochdruck
24,1 % Diabetische Retinopathie
23 % Neuropathie
12,1 % periphere Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
11,1 % Herzinfarkt
9,7 % Diabetische Nephropathie (Niereninsuffizienz)
7,4 % Schlaganfall
4,9 % diabetisches Fußsyndrom
1,7 % Amputation
0,6 % Erblindung

(Quelle: Deutscher Gesundheitsbereicht 2010)

Wichtig hierbei ist auch die Messung der Eiweiss-Ausscheidung über die Niere im Harn. Ist ein Diabetiker gut eingestellt, können sowohl bei Typ1 als auch bei Typ2 Folgeschäden wie Erblindung oder Nierenschäden vermieden werden.
Wer diesen Blog und jenen zur Gicht gelesen hat, wird nunmehr einen Eindruck dessen haben, wie sensibel der Stoffwechsel reagiert und welch Wunderwerk der menschliche Körper eigentlich ist. Umso unglaublicher ist es, was sich ein Mensch selbst zumutet – durch jahrelangen Alkohol-, Drogen-, Medikamentenmissbrauch,…

PS: Die in diesem Blog angesprochenen Tipps sollten auch gesunde Menschen berücksichtigen um dadurch einer möglichen Erkrankung vorzubeugen!

Lesetipps:

.) Die 50 besten Blutzucker-Killer: Blutzucker erfolgreich senken ohne Pillen; Sven-David Müller; Trias Verlag Stuttgart 2011
.) Typ-2-Diabetes mellitus – Neue Erkenntnisse zu einer Volkskrankheit: Hellmut Mehnert, Thomas Haak; Diabetes Akademie, Bad-Mergentheim 2003

Links:

http://www.idf.org

http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de

http://www.diabetes-ratgeber.net

http://www.diabetes-news.de

http://www.leitlinien.de/nvl/

http://www.diabetesde.org

https://www.diabetespro.de/

http://www.oedg.org/

http://www.diabetes.or.at

http://www.aktive-diabetiker.at

https://www.diabetes-austria.com/

https://www.centrosan.com

http://eatsmarter.de

http://www.gesundheit.de

http://vitalerstoffwechsel.de

http://www.who.int

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Gemogelt, dass sich die Balken biegen


“Qualität ist bei VW Chefsache!”

(Ex-VW-Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn)

Als derjenige, der die Lawine losgetreten hat, den Ball in’s Spiel brachte, dachte wohl niemand an das Ausmaß, die Folgen, die der Abgas-Skandal nach sich ziehen wird. Interessant ist nur, dass es ausgerechnet VW als Ersten getroffen hat. Gab es doch im Frühjahr des Jahres noch ein lautstarkes Kräftemessen zwischen Mr. VW, Ferdinand Piëch, und dem damaligen Vorstandsvorsitzenden, Martin Winterkorn, da das US-Geschäft lange Zeit vernachlässigt wurde. Volkswagen wollte jenseits des grossen Teiches mit einer neuen Offensive grosse Marktanteile holen. Zudem wurde der Skandal ausgerechnet zur weltweit grössten Automobil-Ausstellung, der IAA in Frankfurt offiziell. Steckt da vielleicht ein Plan dahinter?
Fakt ist, dass der ehemalige deutsche Vorzeigeautobauer aus Wolfsburg derzeit sehr nahe am Abgrund wandelt: Strafverfahren, Anzeigen, Milliardenprozesse und schliesslich der Vertrauensverlust in die deutsche Ingenieurskunst.

https://www.youtube.com/watch?v=d-O9xjRE81M

Die ersten Klagen wurden bereits eingebracht – darunter der US-Landkreis Harris County, der wegen fahrlässiger Körperverletzung (Luftverschmutzung durch min. 6.000 VW-Modelle) vor Gericht zieht (Klagesumme: 100 Mio Dollar); oder jener Anleger, der durch den Abgas-Skandal 20.000 € verloren hatte, da die Aktie in’s Bodenlose fiel. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig prüft ebenfalls einige eingebrachte Klagen, erste Hausdurchsuchungen fanden bereits statt. In den Management-Ebenen muss man dieser Tage sehr vorsichtig mit dem sein, was gesagt wird. Kommt ein Verdacht auf, ist die Beurlaubung rasch zur Hand.
Winterkorn galt als penibler Chef. Wurde eine Neuerung vorgestellt, liess er sich diese genauestens vorführen und brachte die Ingenieure recht schnell in’s Schwitzen. Also – kaum vorstellbar, dass der CEO nichts von der “Testzyklus-Erkennung” in der Prüfsoftware wusste, um die sich nun die Richter zu raufen haben. Trifft dies auf Ferdinand Piëch ebenfalls zu? Auch der Entwicklungschef Hackenberg muss davon gewusst haben, schliesslich ist seine Abteilung ja eigentlich für derartige Neuerungen zuständig. Matthias Müller, der unter Mitwirkung des ehemalige Patriarchen Piëch als neuer Kapitän eingesetzt wurde, hat wahrlich keine leichte Aufgabe: Einerseits gilt es aufzuklären, wer alles Schuld an der Misere trägt. Dadurch wird er jede Menge erstklassiger Entwickler und Manager verlieren, die ersten zehn mussten bereits eine Woche nach Beginn des Skandals den Schreibtisch räumen. Dann folgend geht es an die Wiederherstellung des guten Rufes nach einem bodenerschütternden, gewaltigen Imagecrash, schliesslich hat das Unternehmen innerhalb von nur zwei Wochen 33 Milliarden Euro an Börsenwert verloren. Die Banken könnten die Bonität des Autobauers in Zweifel ziehen. Und zuguterletzt müssen die Milliarden-Klagen gestemmt werden. Nicht nur Insider sprechen davon, dass der multinationale Konzern, der zweitgrösste Kraftfahrzeugproduzent der Welt, am Boden zerstört ist. Diesen Mittwoch musste Volkswagen einen Plan zur Schadensbehebung beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg einreichen, am Tag darauf fand eine Anhörung im US-Repräsentantenhaus statt. Millionen Fahrzeuge mit dem Diesel-Motortyp EA 189 der Marken VW, Audi, Skoda und Seat werden ab Januar in die Werkstätten gerufen. Weltweit rund 11 Millionen, in deutschen Landen nicht weniger als 2,8 Mio, in den USA übrigens “nur” 480.000. Die Software ist schnell durch ein Update erledigt. Schwieriger wird da schon die Einhaltung der Abgas- und Emissionswerte. Hier muss wohl bei den meisten Euro 6-Dieselfahrzeugen unter 2 Liter Hubraum auch physisch nachgebessert werden. Horrende Kosten kommen alsdann in diesem Bereich auf den Autokonzern zu.
VW ist nicht zuletzt deshalb auf den Goodwill der einzelnen Staaten angewiesen. In den USA drohen 20 Mrd Dollar Strafe für Manipulationen, in Australien 687.800 € – pro Kraftfahrzeug (insgesamt ca. 34 Milliarden €). Summasummarum könnten Kosten in der Höhe von über 60 Milliarden Euro anfallen, schätzen Insider. Welcher noch so grosse Konzern kann ein solches Waterloo verkraften??? VW wollte nicht nur gross in den US-Markt investieren. Auch China sollte als Zukunftsmarkt ausgebaut werden – hier waren bis 2020 nicht weniger als 100 Milliarden Euro geplant. Ob dies nun noch umgesetzt werden kann, ist mehr als fraglich. Möglich wäre noch der eine oder andere Markenverkauf – doch da stellt sich Hauptaktionär Piëch quer: Er ist Sammler!
“Dieselgate” wird der Skandal inzwischen in Anlehnung an den Watergate-Skandal weltweit bezeichnet. Und tatsächlich ist nicht nur die Volkswagengruppe davon betroffen. Noch bevor Berlin die Untersuchung aller Marken angekündigt hatte, wurde bekannt, dass viele Tests manipuliert wurden:
- vorgeheizter Testraum
- Reifen mit geringem Rollwiderstand
- vorher entfernte Batterie, damit sie sich während des Tests nicht aufladen kann (verbraucht Motorleistung).
Nur drei von vielen Tricks, mit welchen die gewünschten Testergebnisse erzielt werden konnten. 2014 wurden alleine in Deutschland 3 Mio PKW neu zugelassen. Rund 48 % davon sind Diesel-Fahrzeuge. Auch in Frankreich sind knapp mehr als 50 % der Fahrzeuge dieselbetrieben, in Österreich gar 57 % (2014). Die deutsche Umwelthilfe zeigte schon 2007 öffentlich mit den Fingern auf das muntere Treiben der Automobilindustrie. Und deren Lobby leistete auch wahrhaft ganze Arbeit. So wurden die “Endrohr-Messungen” (Abgas-Überprüfungen am Auspuffende), die für die Typ-Zulassung eines neuen Modells in Deutschland vorgeschrieben waren, gänzlichst durch die beiden Bundesverkehrsminister Tiefensee und Ramsauer gestrichen. An deren Stelle sollte dem “OBD” (on board diagnostics) der Hersteller vertraut werden. Entgegen der EU-Gesetzeslage übrigens. Deshalb ist seit dem vergangenen Sommer ein Vertragsverletzungsverfahren bei der EU-Kommission in Brüssel anhängig, da im Rahmen der Typgenehmigung entsprechend der EG-Verordnungen Nr. 715/2007 und 692/2008 die Abgaswerte auch im Normalbetrieb eingehalten werden müssen. Aber: Je häufiger ein Abgasfilter gereinigt wird, desto mehr Sprit verbraucht das Fahrzeug!
Vor vier Jahren übrigens wiesen der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, und der ehemalige Abteilungsleiter für Umwelt und Verkehr im Umweltbundesamt, Axel Friedrich, auf die zu hohen Stickoxid-Werte beim Passat Euro 6 hin, die gar noch über jenen des Vorgänger-Modells Euro 5 lagen. Bei einem Autobahntest des ADAC mit einem BMW 116i, der durch die Umwelthilfe in Auftrag gegeben und bezahlt wurde, überschritt dieser die Stickoxid-Grenzwerte bei 130 km/h um das 30-fache. Bei 120 Stundenkilometern war alles noch in Ordnung. Und – wie dieser Testbericht zeigt, sind Dieselfahrzeuge Reisefahrzeuge!

https://www.youtube.com/watch?v=i9RazZOrRUk

Im Oktober 2014 wurde bei einer der monatlichen Sitzungen des Fachgesprächskreises “Dieselruß” die ICCT-Studie von Peter Mock, Vicente Franco, Francisco Posada Sánchez und John German präsentiert. Sie untersuchten systematisch die realen Emissionen der Euro 6-Diesel-PKW. Der Sinn dieser Studie war es, nachzuweisen, dass die deutschen Dieselfahrzeuge, die für den US-Markt vorgesehen sind, auch tatsächlich sauberer als in Europa fahren, da jenseits des grossen Teiches andere Normen (LEV-3) gelten. Anstatt dessen stiessen die Wissenschafter auf teils erhebliche Differenzen zwischen den Typisierungs-Testergebnissen und ihren Messungen: Die Schadstoffemissionen lagen rund sieben mal höher als in den Grenzwerten erlaubt – etwa beim Anfahren am Hang. Auch zwischen den Marken wurden teils erhebliche Unterschiede wahrgenommen. Die Studie des International Councils on Clean Transportation untersuchte 15 Dieselfahrzeuge auf 97 Teststrecken mit einem sog. “Portable Emissions Measurement Systems (PEMS)”. Dadurch konnte während 140 Stunden Fahrzeit und 6.400 km die bislang grösste Datensammlung über Diesel-Kraftfahrzeuge zusammengetragen werden. Sie war der Auslöser von “Dieselgate” in den USA. Trotzdem betonen federführende Politiker, dass sie nichts davon gewusst hätten.

“Würden Manipulationen wie die in den USA bekannt gewordenen in Europa auftreten, würden wir sie erkennen!”
(Günther Lichtblau, Verkehrsexperte im österreichischen Umweltbundesamt)

Na ja – in Österreich werden etwa bei AVL in Graz nicht wenige Dieselmotoren hergestellt. BMW lässt alle Dieselmotoren in Steyr produzieren und Bosch fertigt Motorenelektronik ebenfalls beim südöstlichen Nachbarn. Somit sollte man es im Alpenstaat eigentlich wissen! Oder sitzen auch dort nicht gerade schuldlose Manager???
Die Euro 6-Schadstoffnorm der EU gilt seit September 2014 und soll in zwei Jahren durch Realtests wie jene des ICCT ergänzt werden. Kommende Woche findet hierzu in Brüssel ein Expertentreffen statt. Auto-Lobbyisten hingegen sind bei der deutschen Bundesregierung vorstellig geworden und haben sich für flexiblere Werte bzw. eine Verschiebung der Realtests stark gemacht. So etwa auch Thomas Steg, Chef-Lobbyist bei VW – früher Regierungssprecher unter Gerhard Schröder. Zum Vergleich: Zwischen Euro 3 im Jahre 2000 und Euro 6 anno 2014 liegt eine 85 %-ige Senkung des gesetzlichen Grenzwertes – allerdings nur von 40 % bei den Realemissionen.

“Die Technologien für saubere Diesel-Fahrzeuge, auch unter realen Bedingungen, sind bereits heute auf dem Markt verfügbar!”
(Dr. Vicente Franco, Forscher bei ICCT)

Die Motorenbauer von AVL aus Graz etwa zeigten zwei Methoden auf:
.) Oxicationskatalysator (motornahe), Partikelfilter ind SCR-Katalysator im Unterbodenbereich sowie zusätzlich ein elektrisch beheizter Katalysator
.) Elektrisch beheizter Katalysator, Oxidationskatalysator, und ein SCR-beschichteter Partikelfilter. Das Reduktionsmittel wird zwischen letzten beiden Komponenten zugemischt.
Diesel kann also durchaus sauber gemacht werden. Doch ist dies kostspielig, weshalb es viele Hersteller auch gar nicht erst in Erwägung gezogen haben! Deshalb sprechen die Dieselgegner von “vorsätzlicher Körperverletzung mit Todesfolge”, da pro Jahr in Deutschland rund 47.000 Menschen vorzeitig an den Folgen dauerhafter Luftverschmutzung durch Stickoxide und Feinstaub (PM 10) sterben. Über beides habe ich an dieser Stelle bereits berichtet. Anlässlich der IAA wurde zudem das Testergebnis des europäischen Dachverbandes Transport & Environment (T&E) vorgestellt. Bei 51 Messungen von Realemissionen der Euro 6 Dieselfahrzeuge überschritten nahezu alle die Grenzwerte für Stickoxide um bis zu dem 25fachen. Vollkommen gleichgültig ob nun Audi oder Opel, BMW oder VW, Citroen oder Mercedes.
Im Jahre 2008 hat der Europäische Gerichtshof das einklagbare Recht auf saubere Luft in einem Grundsatzurteil verpackt. Somit könnte also jeder EU-Bürger die Diesel-Auto-Hersteller verklagen, die sich nicht an die Grenzwerte halten. Diese hätten dann Sorge dafür zu tragen, dass die entsprechenden Massnahmen getätigt werden müssen. Entlang stark befahrener Verbindungen, wie etwa im Innenstadtverkehr oder an Transitrouten könnte dadurch so manches Problem für die Verantwortlichen (Stadt bzw. Land) entstehen! Deshalb wurden inzwischen in sehr vielen Städten Umweltzonen eingerichtet. Sie dürfen nur mit einer grünen Plakette befahren werden.

In einer Untersuchung des ADAC würden von 32 Dieselfahrzeugen derzeit 22 die strengeren Normen der EU nicht schaffen!

Welchen Schaden all das in Zukunft für das “Made in Germany” haben wird, in die unerschütterliche und verlässliche deutsche Ingenieurskunst, das lässt sich derzeit noch nicht wirklich abschätzen – nur erahnen! Nachbar Schweiz hat den Verkauf von Dieselfahrzeugen der VW-Marken Audi, Skoda, Seat und natürlich VW verboten, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind. In Frankreich erwägt Umweltministerin Segolene Royal die Abschaffung der steuerlichen Vorteile für Dieselautos innerhalb der kommenden fünf Jahre, sie hat auch erste Ermittlungen wegen Betrugs eingeleitet und lässt derzeit 100 nach dem Zufallsprinzip ausgesuchte Dieselfahrzeuge aller Marken überprüfen. In’s selbe Horn bläst alsdann der britische Premierminister David Cameron; Italien schickt die Modelle der acht grössten Hersteller von Dieselfahrzeugen in die Prüfhallen. In Österreich wiederum ist die Politik nur darauf erpicht, mehr Geld rauszuholen – so könnte die Normverbrauchsabgabe für Dieselfahrzeuge in Zukunft steigen! Der für VW grösste Hoffnungsmarkt China ist so nebenbei erwähnt nicht davon betroffen. Hier war die Einfuhr von derartigen PKW bis 2014 nicht erlaubt, da die dortige Autoindustrie bei Dieselmotoren noch nicht wettbewerbsfähig war. Nach wie vor unklar sind Fragen zu Benzin-Motoren. Hier schweigen sich die Hersteller aus. Kommt da noch viel mehr nach???

Factbox:

- Abgasrückführung AGR
Bei dieser Technik werden Teile des Abgases wieder der Verbrennung zugeführt. Dadurch sinkt zwar der NOx-Ausstoss, jedoch nimmt jener der Risspartikel zu.

- Katalysator
Sogenannte “NOx-Speicherkatalysatoren” oder auch “DeNOx-Kats” speichern die Stickoxide an, die dann regelmässig abgebrannt werden.

- Russpartikelfilter
Hierbei handelt es sich zumeist um einen Wandstromfilter. Die Russpartikel lagern sich an und werden bei rund 600 Grad Celsius zu CO2 verbrannt. Das Problem liegt darin, dass diese Temperatur bei kurzen Strecken nicht erreicht wird, worduch sich der Filter rasch verstopft. Dadurch sinkt auch die Motorleistung.

- Filtre á particules FAP
Über einen zusätzlichen Tank wird dem Diesel das Additiv “Eolys” zugeführt. Dessen Nano-Kristalle vermischen sich ständig mit des im Partikelfilter angesammelten Russpartikel. Alle 500 bis 1.000 Kilometer wird diese Masse abgebrannt. Dieser Vorgang dauert zwei bis drei Minuten. Dabei reichen fünf Liter für rund 120.000 Fahrkilometer. Die Techniuk fand vornehmlich bei Citroen Einsatz.

- Selective Catalytic Reduction SCR (SNCR-Verfahren)
“Ad Blue” (67,5 % Wasser & 32,5 % Harnstoff) wird zugeführt, das die Stickoxide in Stickstoff., Wasser und CO2 umwandelt.

NH2CONH2 + 2 NO + 1/2 O2 ergibt 2 N2 + CO2 + 2 H2O

Diese übelriechende Flüssigkeit muss aber stets nachgefüllt werden. Allerdings ist ein solcher Katalysator nicht gerade günstig. So werden die meisten damit bestückten Fahrzeuge wesentlich teurer als die vergleichbaren Benziner. Der Wirkungskreis liegt derzeit bei rund 80 % mit Luft nach oben (95 bis 98 % werden geschätzt). Bei einer sportlichen Fahrweise werden ca. pro Liter Diesel 30 bis 40 Milliliter AdBlue benötigt.

-LNT
Die Abgase werden durch einen Filter gereinigt. Mazda etwa verwendet für den Stickoxid-Speicherkatalysator ein Trägermaterial auf Ceroxidbasis. In platinbeladenen Pulverkatalysatoren werden die Partikel zu Hohlkugeln geformt, die besser gefiltert werden können und zudem eine hohe thermische Beständigkeit aufweisen. Der Filter muss jedoch regelmässig ausgetauscht bzw. zumindest gereinigt werden.

Links:

http://www.duh.de

http://www.transportenvironment.org

http://www.theicct.org

http://l.duh.de/nmuzv

http://www.eea.europa.eu

http://eur-lex.europa.eu

http://www.auto-motor-und-sport.de

http://www.autobild.de

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Macht Macht sexy?

Ich habe mir schon des Öfteren die Frage gestellt: Wie macht das der Hugh Hefner eigentlich? Den ganzen Tag im Bademantel und trotzdem die schönsten Frauen der Welt am Pool im Garten. Und das alles mit knapp 90 Jahren! Die Antwort liegt in einem Wort: Macht! Als Herausgeber des US-”Playboys” hat er die Möglichkeiten, aus einer zwar hübschen aber gänzlichst unbekannten Frau einen schillernden Star zu machen. Ein Wort genügt und die Fotographen und auch oftmals nachgebesserten Blondinen laufen! Und dabei hat alles 1953 mit 1.000,- $ begonnen, die er sich von seiner Mutter geborgt hatte. Marilyn Monroe zierte damals das Cover – 50.000 Exemplare wurden gedruckt, 50.000 Exemplare innerhalb kürzester Zeit verkauft! Auf dem Weg nach oben machen viele sehr viel. Manche gar alles! Und – dass das knackige Pool-Bunny mal mit dem einen oder anderen Geschäftspartner auf’s Zimmer verschwinden muss, gehört für die meisten einfach dazu! Gilt übrigens für die US-amerikanischen Bunnies, nicht für die europäischen, habe ich mir sagen lassen! Sei’s drum.
Nach einer Studie des Evolutionspsychologen David Buss von der Texas University bevorzugen Männer feminine Gesichtszüge, ein Taillenverhältnis von 1:0,7 und eine um drei Jahre jüngere Partnerin. Männer mit einem Verdienst über 5.000,- €/Monat hingegen ziehen Frauen vor, die mindestens zehn Jahre jünger als sie selbst sind. Die Buss’sche Studie wurde auf 6 Kontinenten und in 37 unterschiedlichen Kulturen durchgeführt. In Vergleich: Viele Frauen – v.a. ab 30 hingegen wünschen sich ein “Geführt werden” ein “Sich fallen lassen können”! Dazu müssen allerdings die Voraussetzungen vorhanden sein. Ergo:

Ja – Macht macht sexy!

Viele Verkaufstrainer locken Ihre Zuhörer mit den Worten: Erfolg im Beruf bringt auch Erfolg bei Frauen! Und mal ehrlich, werte Geschlechtsgenossen: Wer von Ihnen möchte nicht gerne von hübschen Frauen umgarnt werden, für die einen so manch andere beneiden?! Das Ansehen, es geschafft zu haben, was sich andere Männer Tag und Nacht wünschen! Erfolg im Job heisst auch ein rasantes Hinauf auf der Erfolgsleiter. Mehr Leute, die unter einem stehen – also mehr Macht. Und Macht macht Männer für Frauen attraktiv. Das ist einerseits evolutionstheoretisch begründet: Frauen suchen sich nach ihren Urinstinkten Lebensgefährten aus, bei welchen sie davon ausgehen können, dass diese nicht nur gut für sie sondern auch gut für den Nachwuchs sorgen und diesem das eine oder andere Überlebensgen mit auf den Weg geben können. Darwin spricht in diesem Zusammenhang von “Sexualauslese”: Ausgesucht werden die Pfaus unter den Männern – jene, die am meisten protzen, Kraft und Fruchtbarkeit sowie Gesundheit ausstrahlen. Andererseits ist es natürlich auch die Gewissheit, es zustande gebracht zu haben! Alle anderen Frauen scheiterten beim Erlegen des Sechszehnenders.

“Schau mal – das ist die, die im Präsidentenschlafzimmer im Elysée-Palast ein und aus geht!”

Hinzu kommt unbestreitbar das soziale Ansehen in der Gesellschaft und das Gefühl, alles machen oder kaufen zu können, was Frau will. Das Weibchen sucht alsdann Sicherheit und finanzielle Unabhängigkeit!
Für das mächtige Männchen ist das Ziel klar: Je grösser das Risiko, desto grösser auch der Gewinn! Die hübsche junge Frau ist somit in den meisten Fällen nur ein Spiel und in weiterer Folge schmückendes Beiwerk (“Trophäenfrau”), verbunden mit Angebertum: Eine junge Frau an der Seite eines älteren Mannes wird immer assoziiert mit grosser Potenz. Doch – ist das Schloss erstmal aufgesperrt, begibt sich Mann auf die Suche nach einem anderen Bollwerk, das es zu überwinden gilt. Schliesslich ist es ja der Weg, der interessiert! Nicht das Ziel. Deshalb sind derartige Tête-à-Têtes auch recht rasch wieder vorbei. Allerdings darf auch beim Mann der Ur-Instinkt nicht ganz ausgeschlossen werden. Schliesslich sucht sich der normale Mann eine Mutter seiner Kinder aus, die ebenfalls Gesundheit und Fruchtbarkeit ausstrahlt. Und die mit Mitte 20 den Höhepunkt Ihrer sexuellen Aktivität mit dem Ziel Nachwuchs vorweist. Doch – über diese Thematik habe ich an dieser Stelle schon mal die Füllfeder kreisen lassen.
Da war einst ein französischer Staatspräsident, eher klein von Wuchse, der sich eine der schönsten Frauen der Grande Nation angelte. Oder jener Spross einer sehr mächtigen US-Politikerfamilie, der eine angeblich sehr intensive Beziehung mit dem Traum der Männerwelt, dem Pin Up-Girl aus Millionen von Spinden auslebte: Marilyn Monroe! OK – J.F. Kennedy war wohl selbst der Schwarm vieler Frauen. Aber – hätte er als Bauer aus Massachusetts Chancen bei Marilyn gehabt? Und Nicolas Sarkozy? Keine Ahnung, was Carla Bruni an dem zuvor bereits zweifach verheirateten Mann und dreifachen Vater fand! Gerade Politiker verfallen sehr häufig der “Lust des Fleisches”: François Hollande, Silvio Berlusconi, Bill Clinton, Mosche Katzav (ehemaliger Präsident Israels), Dominique Strauss-Kahn (Ex-IWF-Chef), Canaan Banana (Ex-Präsident Zimbabwes). Bei so manch einem muss man den Kopf schütteln: “Liebe Frau – wie Du aussiehst, kannst Du doch jeden haben!” Wieso ausgerechnet diesen Vorzeige-Beamten (Hollande), oder diesen älteren Herren, dem man sein ausschweifendes Leben sehr wohl ansieht (Strauss-Kahn) oder den Bunga-Bunga-Grosskotz, den niemand mag?
Die Macht wirkt als Aphrodisiakum, sie überstrahlt offensichtlich derartige Defizite des Mannes bei vielen Frauen. Der Experte spricht hierbei von “Kognitiver Verzerrung” oder “Halo-Effekt”: Von gängigen, bekannten Verhaltensmuster wird auf andere geschlossen! So hinterlässt der Aktenwälzer im Amt mit seinen Birkenstocks einen komplett anderen Eindruck, als der Herr Amtsdirektor im Anzug und Krawatte. Dass Herr Birkenstock vielleicht nach Feierabend Football spielt oder Herr Kultur (Sympathiewerte für korrektes Auftreten) in die dunkle Kammer mit den vielen Ketten und Peitschen geht – das hat beim ersten Anblick wirklich niemand vor Augen! Dieser Halo-Effekt ist nicht zu unterschätzen. So liess der US-Amerikaner Edward Lee Thorndike während des Ersten Weltkrieges Offiziere ihre Soldaten beurteilen. Sie trauten jenen mit einem guten Gesicht und einem durchtrainierten Körper auch guten Schuhputz und Zielgenauigkeit beim Schiessen zu. Ja – sogar das Harmonika-Spielen!!! Auch Lehrer/-innen wird empfohlen, niemals eine Arbeit durchgehend, sondern vielmehr nach Aufgaben zu korrigieren (“Querkorrektur”), damit ein besserer Überblick über die Gesamtleistung entsteht und nicht mit Voreingenommenheit gegenüber des Schülers korrigiert wird.
Die Frage, ob reiche und damit auch mächtige Männer tatsächlich mehr Sex haben als andere, versucht etwa das Max-Planck-Insitut mit einem Vergleich zu beantworten: Schimpansen-Männchen an der Elfenbeinküste, die ihr Fleisch mit Schimpansen-Weibchen teilten, hatten nahezu doppelt so viel Sex als jene, die es selbst aßen!
Umgekehrt ist es anders. Ein Mann meidet zumeist eine mächtige Frau, da er dann nur jener ist, der in ihrem Schatten steht und gleichzeitig die Befürchtung haben muss, dass sie ihn jederzeit abserviert. Als Jäger entspricht das in keinster Weise seinem Naturell. Jene, die sich an solche Frauen ranmachen, sind häufig jugendlich und ohne Zukunftsperspektive. Solche, die sich auf die faule Haut legen wollen und trotzdem ab und an in den Zeitungen aufscheinen möchten. Weibliche Macht ist nicht sexy – es ist landläufig ein Zeichen von sozialer Inkompetenz und Egoismus! Schliesslich muss Frau doppelt so hart wie Mann arbeiten um in eine solche Position zu kommen. Deshalb wünscht sich die normale, reiche und erfolgreiche Frau wider Erwarten auch einen älteren Partner. Jemanden, bei dem sie sich geborgen fühlen kann (Ergebnis einer schottischen Studie an 3.770 Teilnehmer/-innen).
Interessant ist es nun, die neuesten Entwicklungen einzubeziehen: Die Ellbogen-Macht wird durch den Gierkampf ersetzt. Die Mächtigen versuchen, sich mit allen möglichen Mitteln an der Macht zu halten – dabei agieren sehr viele wie ein Segel im Wind. Verantwortungsbewusstsein, Handschlagqualität, klare Linie mit noch klarerem Ziel – das alles macht einen Mächtigen aus. Oder vielmehr – es machte! Aufgrund der unterschiedlichsten Beispiele wissen viele, dass der Weg nach oben verdammt hart ist. Ein Fall nach unten aber bereits durch einen Stupser ausgelöst und zum freien Fall werden kann! Heute noch Herr und Meister, morgen ein Niemand! Also wird alles unternommen, damit sich der Betroffene möglichst lange oben halten kann – ob im Finanzwesen, der Wirtschaft oder auch der Politik! Das wiederum zieht nur solche Frauen an, die zumindest im Kern gleich gepolt sind. Ansonsten zerbröseln die meisten Beziehungen. Frauen spüren hier, dass sie als blosses Mittel zum Zweck eingesetzt werden – das wirkt auf viele unsympathisch! Gleichgepolten macht es nichts aus – sie verlassen den Mann aber bei der geringsten Erschütterung. Diesen Menschen fehlt die Grösse, für ihr Tun auch tatsächlich selbst verantwortlich zu sein. Ein No-Go für die Ausstrahlung! Es ist schwer, zu einem solchen Menschen Vertrauen aufzubauen.
Bei all dem sollte eines nicht vergessen werden: Macht bzw. Erfolg kommt in den meisten Fällen nicht von selbst! Viele Erfolge sind hart erarbeitet. So wird beispielsweise von Real Madrids Superstar Cristiano Ronaldo erzählt, dass er sich noch die Fussbälle schnappt und Freistösse übt, während seine Teamkollegen bereits unter der Dusche stehen! Erfolgreiche Männer arbeiten meist auch mehr als der Durchschnitt. Daran scheitern sehr viele Ehen und Beziehungen, da der Mann keine Zeit mehr für seine Partnerin oder die Familie hat! Doch das sagt der Halo-Effekt nicht voraus!

“Männer sind wie ein guter Wein – mit den Jahren werden sie besser!”

Übrigens sind es nicht nur die Mächtigen dieser Erde, sondern auch die Bekannten, die sich gerne mit jungen Frauen schmücken: Michael Douglas, Heiner Lauterbach, Sky Du Mont, Joschka Fischer und die bereits verstorbenen Johannes Heesters und Heinz Konsalik. Mit Ausnahme des letzteren halten und hielten ihre Ehen. Beim Mann sind es die Beschützer-Instinkte oder die Furcht vor gleichalten und ebenbürtigen Partnerinnen. Das Gefühl, es trotz des Alters “noch zu können”, zeichnet jeden Mann vor gleichaltrigen Geschlechtsgenossen aus! Ausserdem bemerken viele in den Midlife Crises, dass sie einiges im Leben verpasst haben. Eine junge Frau reisst sie aus der täglichen Routine, aus der Lethargie heraus. Sie holen all das nach, was sie damals nicht gemacht haben! Schon sehr bald besteht jedoch die Gefahr, dass Mann nicht mehr mithalten kann. Etwas gewagter schon die These, dass es sich um einen Mutterkomplex beim Mann handelt. Er sucht jemanden, der ihn umsorgt, wie es damals in Kindheitstagen die Mutter gemacht hat.
Bei der Frau hingegen gehen die Soziologen und Psychologen vom Vater-Komplex aus! Vor allem Töchter alleinerziehender Mütter suchen sich später den Vaterersatz. Ja, so manch eine sagt sogar zu Ihrem wesentlich älteren Mann “Daddy” oder “Papa”! In vielen Fällen spielt das äussere Erscheinungsbild des Mannes insofern keine Rolle, als der meist so attraktiv machend zu glaubende SixPack durch Männlichkeit ersetzt wird: Verlebtere Gesichtszüge, graue Haare, … So gelten beispielsweise Sean Connery oder George Clooney nach wie vor als Traummämmer für so manche Frau. Sie sind erfahrener, gut situiert und emotional gefestigter! Zudem kostet die junge Frau meist, neben dem bereits erwähnten Ansehen in der Gesellschaft und wirtschaftlicher Versorgung, die Macht über den Mann aus, der (je älter er wird, desto mehr) befürchtet, die junge und attraktive Frau verlieren zu können und sie deshalb herzergreifend umsorgt. Bleiben die unterschiedlichen Interessen und auch Lebensziele!!!
Werte Herren – Der Markt übrigens besticht mit einem hervorragenden Angebot an Ende 20/Anfang 30-jährigen. Junge gut aussehende Frauen, die erst mal versucht haben, ihre Karriere in’s Laufen zu bringen, dann jedoch, wenn sie am Abend nach Hause kommen, bemerken müssen, dass ihnen in ihrem bisherigen Leben etwas fehlt! Hier heisst es zugreifen, denn – glaubt man der Werbung eines Partnervermittlers: Alle elf Minuten verliebt sich ein Pärchen nur bei diesem einen Unternehmen! 21 % der deutschen Frauen leben single! Viele davon sind zwar voll in die Gesellschaft integriert – sie leiden aber dennoch an Bindungsangst. Oder warten auf den Prinzen auf dem weissen Schimmel, der sie in sein Reich nach Phantasia entführt! Derartig hohe Ansprüche können die wenigsten gleichaltrigen Männer erfüllen – ältere hingegen sehr wohl! Früher bestand die einzige Karriere-Möglichkeit einer Frau darin, einen erfolgreichen Mann heiraten zu können – ohne sexistisch-diskriminierend klingen zu wollen, da Frauen erst seit einigen Jahrzehnten auch beruflich erfolgreich sein dürfen! Im Deutschland von heute besitzen 27 % der alleinstehenden Frauen einen Hochschulabschluss und besetzen in den meisten Fällen Führungspositionen. Bei den Männern sind die Managementebenen vornehmlich mit Familienvätern besetzt! Mütter hingegen arbeiten meist Teilzeit!
Abschliessen möchte ich heute mit einem Satz eines grossen Schauspielers, der perfekt in das Beuteschema so manch junger Frau passt – Jack Nicholson:

“Dass man Liebe mit Geld nicht kaufen kann, glaubt man erst, wenn man genug Geld hat!”

Lesetipps:

.) Soziale Interaktion und Kommunikation – Eine Einführung in die Sozialpsychologie; Joseph P. Forgas, Dieter Frey; BeltzPVU 1999
.) Der Halo-Effekt: Wie Manager sich täuschen lassen; Phil Rosenzweig: ; Gabal, Offenbach 2008

Links:

www.derberater.de
www.supermed.at
www.vice.com

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