Posts Tagged ‘Spam’

Die Post bringt allen was, die Mail allen alles!

Na? Heute schon gespamt? Geht’s Ihnen auch wie mir: Jeden Tag versprechen massenhaft unverlangter Werbemails das Blaue vom Himmel! Mit der Kapsel fühlt man sich gleich um zehn Jahre jünger! Mit diesen Tipps werden Sie rasch zum Millionär! Einkaufen mit den grössten Rabatten! Experten empfahlen bislang, diese Spams wegzuklicken und den Papierkorb zu leeren! Denn – oftmals sind auch Links angeführt, die man anklicken soll. Wird das erledigt, ist der Rechner infiziert und Ihre Daten, Vorgänge, etc. werden runterkopiert. Insofern warnen übrigens auch Datenschützer ganz eindringlich von dem neuen Microsoft-Betriebssystem Win10. Es leitet ständig Daten an das Unternehmen unter dem Vorwand weiter, dass dadurch besser Probleme behoben und somit der Service am User verbessert werden kann. Übrigens auch offline, damit sobald Sie wieder online sind, der Versand schneller geht! Bisher bezeichnete man dieses Vorgehen mit dem Wort “Trojaner” – für Microsoft ist es “Kundenfreundlichkeit”.
Nun ja – auch ich klickte bislang das Zeugs weg, bis ein Unternehmen das Fass zum Überlaufen brachte: Dr. Hittich – ein Versandhaus für homöopathische Mittelchen. Täglich erhielt ich mindestens eine Mail mit einer Entschuldigung für den Poststreik in Deutschland und einem Gewinnspiel, bei welchem ich mitmachen sollte. Ich meldete mich nicht etwa von diesem Newsletter ab (hierzu etwas später), sondern reichte bei der Beschwerdestelle der Deutschen Internetwirtschaft eine solche ein. Mit der originalen Mail, den erweiterten E-Mail-Informationen und dem Hinweis, dass ich der Zusendung einer derartigen Mail niemals zugestimmt, geschweige denn mich in einen Newsletter eingetragen habe. Die Produkte selbst halte ich übrigens für überteuert – in der Homöopathie ja nichts neues! Einige Tage hörte ich gar nichts, die Mails des Unternehmens stapelten sich inzwischen in meinem Spam-Ordner. Plötzlich dann eine Antwort. Die Beschwerdestelle brauchte meine Einwilligung, meine Mailadresse für eine Sachverhaltsdarstellung verwenden und weiterleiten zu dürfen. Offenbar ging es den Damen und Herren nicht darum, dass durch die Zusendung der Spam ein Verstoss gegen geltendes Datenschutzrecht, Verbraucherschutzrecht uam. begangen wurde, sondern darum, wie das Unternehmen zu meiner Mailadresse kam. Nach einigen Tagen erhielt ich erneut eine Zusendung, in welcher geschrieben stand, dass ich am 14. September 2014 offenbar an einem Gewinnspiel teilgenommen hatte. Mag sein – jedoch niemals bei Dr. Hittich, da Homöopathie nur dann wirkt, wenn man auch daran glaubt – in meinem Falle also sehr selten. Zudem bin ich sehr vorsichtig bei der Weitergabe meines Geburtsdatums – das immer wieder bei Gewinnspielen oder Registrierungen verlangt wird, da eine Teilnahme ansonsten nicht möglich ist. Einerseits wird der User dadurch unverwechselbar (Ulrich Stocks gibt es einige – jedoch nur einen einzigen auf dieser Welt, der zu diesem Datum geboren wurde). Ergreift sich nun ein Hacker auch die ersten vier Zahlen der Sozialversicherungsnummer, können damit sogar Behördengänge gemacht werden – auch ein Identitätsklau ist dann nicht mehr fern. Für die Werbewirtschaft hingegen ist das Geburtsdatum deshalb so wichtig, da hierdurch die Mündigkeit und somit Geschäftsfähigkeit festgestellt werden kann. Noch mehr hingegen zählt das Geburtsdatum dafür, welcher Kohorte, also werberelevanten Zielgruppe der Betroffene zuzuordnen ist. Als 60-jähriger wird man seltenst Werbung für Computerspiele oder Apps erhalten, als 20-jähriger ist Viagra hingegen noch nicht wirklich ein Thema. Deshalb breche ich grundsätzlich jede Eintragung ab, bei welcher das Geburtsdatum erforderlich ist. Auch die Angabe der Telefonnummer für eine evt. Gewinnbenachrichtigung darf übrigens nicht abgefragt werden. Es kann sich somit nur um ein Gewinnspiel gehandelt haben, das ich auf diese Weise niemals beendet und somit auch offiziell meine Daten niemals weitergeleitet hatte (Billa Gutschein, I-Pad, H&M Gutschein oder ähnliches) – die Daten, die ich jedoch zuvor eingegeben hatte, waren bereits gespeichert. Somit auch meine Mailadresse. Die Einwilligung für Zusendungen von Partnerunternehmen hingegen fehlte – der Zweck dieses angeblichen Gewinnspiels! Die Seite übrigens, auf die hingewiesen wurde, war nicht mehr online – obwohl die angekündigte “Ziehung der Gewinner” erst im Dezember stattfindet. Nachdem ich all das weitergegeben hatte, erhielt ich dieser Tage die finale Mail: Das Unternehmen, die Proleagion GmbH., eine Firma für die Neukundenaquise (anscheinend recht gross), also ein Unternehmen, das Daten sammelt und diese dann weitergibt, wurde offiziell gerügt, da die angesprochene Seite offenbar rechtswidrig war. Sie musste meine Mailadresse aus ihren Datenbanken entfernen und ihre Kunden anweisen, mich nicht mehr anzuschreiben. An sich blüht einem Unternehmen, das unverlangte oder nicht bewilligte Werbespams verschickt eine sehr hohe Strafe im fünfstelligen Bereich:

Österreich bis zu 37.000,- € (Telekommunikationsgesetz)
Deutschland bis zu 50.000,- € (Verbraucherschutzrecht)
Schweiz bis zu 1.080.000,- CHF bzw. 3 Jahre Gefängnis (Artikel 23 UWG bzw. 333 und 34 StGB)

Übrigens bei Telefonterror kann es in deutschen Landen schon mal bis zu 300.000,- € teuer werden. Und bis zu 500.000,- € kann es kosten, wenn der Absender oder kommerzielle Charakter einer Spam verschleiert wird.
Einer Studie zufolge wird ein deutscher User mit über 100 Werbespams pro Woche überschüttet. Ca. 72 % der verschickten Mails weltweit sind Spams – statistisch gesehen ist nur eine von 12,5 Mio Spams erfolgreich und führt somit zum Kaufgeschäft – trotzdem muss es sich offenbar lohnen. Von einer Spam spricht man übrigens, wenn mehr als 50 Empfänger gleichzeitig damit beschickt werden. Geschieht dies zum ersten Mal, so spricht der Experte von sog. “Cold Calls” – eigentlich aus der Telefonakquise – einem Erstanruf. Diese landen meist in Spam-Filtern des Providers bzw. des Mail-Programmes und interessieren den User gar nicht, da dieser Ordner nach und nach automatisch geleert wird. Schauen Sie doch mal beispielsweise über Webmail auf Ihrem Account nach, welche Mails und von welchem Absender sie derartige Spams erhalten. Unglaublich, was da so alles zusammenkommt. Das Unternehmen muss sich vor der Zusendung die Genehmigung des Verbrauchers einholen. Auch wenn dieser – wie etwa bei einem Versandhaus – bereits Kunde ist. Gleiches gilt bei selbst gesammelten Adressen – Adressen verkaufen ist verboten!

Zur zweiten Geschichte: Sex-Spams! Ich erhielt massenweise von der mscontent.news.de die Aufforderung, mich als Testfahrer für die neuesten Automodelle zu bewerben. Eigentlich eine coole Sache: Gratis Auto gegen Testbericht! Trotzdem klickte ich diese immer wieder weg. Es gab allerdings Tage, an welchen ich mehr als 5 derartiger Mails erhielt. Also meldete ich mich vom Newsletter ab! Kurze Zeit später wurde ich von eben diesem Absender mit Sex-Spams überhäuft. Bei der Überprüfung der Domain kam ich auf ein Unternehmen in Panama City (C.U.I.Y.C Internet Services Inc.). Die .de-Endung führte zu einer deutschen Mailadresse – eine Dame in den neuen deutschen Bundesländern. Alsdann beschwerte ich mich bei ihrem Provider (einem der grossen deutschen Internet-Unternehmen). Hier jedoch wurde mir bestätigt, dass sie nicht zuständig seien. Also wandte ich mich wieder an die deutsche Internet-Beschwerdestelle. Plötzlich hörte die Zusendung über diese Adresse auf – sie wechselte auf eine .com-Adresse (siehe weiter unten). Ich war auf keiner Homepage mit pornographischen oder sexuellen Inhalten, geschweige denn hatte ich mich für eine derartige Zusendung irgendwo eingetragen oder diese bewilligt. Als ich dann später die Zusendung von “Hobbyhuren” erhielt, Hausfrauen aus meiner Umgebung, die für 20 oder 30,- € mich “verwöhnen” möchten, schickte ich die Originalmail sowie die erweiterten E-Mail-Informationen mit dem Hinweis auf Geheimprostitution an das österreichische Bundeskriminalamt weiter. Dort gibt es eine eigene Cybercrime-Meldestelle. Jedoch hörte ich auch hier nichts mehr. Deshalb interessierte ich mich in einer anderen Richtung: Steuerfahndung, illegale Beschäftigung und Sozialversicherungsanstalt. Doch da biss ich auf Granit. Ich erhielt Fehlermeldungen mit dem Hinweis auf “Bad Reputation” oder “Spam”. Inzwischen ereilte mich zumindest von der Sozialversicherungsanstalt ein Brief in welchem zu lesen steht, dass diese nur tätig wird, sobald eine Gewerbeberechtigung vorliegt oder die Finanzbehörde darauf aufmerksam macht. Somit also auch hier – vielleicht nicht gerade “tote Hose” für die Betroffenen – so doch: Ausser Spesen nichts gewesen! Die Sex-Mails erhalte ich nach wie vor – rund 20 pro Tag von world-sender.com!
Als ich dann auch eine mögliche Phishing-Mail mit .com-Endung, in welcher es um Aktien- und Optionen-Tipps ging, mit dem Hinweis auf Phishing bzw. Malware und illegaler Aktiengeschäfte weiterleitete, kam urplötzlich eine Rückmeldung. Das BKA könne nur nach einer durchgeführten polizeilichen oder staatsanwaltlichen Anzeige mit entsprechend folgender strafrechtlicher Würdigung tätig werden. Dazu müsse ich alles Beweismaterial auf einen Stick laden und persönlich bei der nächsten Polizeiinspektion vorbei schauen. Diese sei für eine Anzeige zuständig (auch qualifizert???)! Wie bitte??? Leben wir im Heute oder etwa noch im Gestern! Für was gibt es diese Möglichkeit der Online-Meldung dann überhaupt?
In Geschichte Nummer drei geht es um ein Vergehen nach dem österreichischen Telekommunikationsgesetz – der Zusendung einer Werbespam mit Inhalt “Ray Ban-Sonnenbrillen” – also die klassische Werbe-Spam. Ich erhielt eine ganze zeitlang derartige Einträge für dieses Produkt in den Kommentaren zu meinem Blog. Aus dieser Erfahrung weiss ich, dass gar nichts tun falsch ist, da sie immer mehr werden. Diese Blog-Spams leitete ich deshalb mit dem Hinweis auf “Spam” an Google weiter. Über das System der Blacklists ist es möglich, Mailadressen und Websites sperren zu lassen, wenn ein zu grosser Datenfluss etwa durch eine Spam-Versendung an mehrere hundert oder tausend Adressen stattfindet. Diese bittere Erfahrung musste ich beispielsweise machen, als ich – übrigens fiskalisch und versicherungstechnisch angemeldet, also legal – für eine Radiostation von meinem Büro/Studio aus Nachrichtenblöcke produzierte und diese via Mail zuschickte. Zu grosser Datenfluss – Ich wurde mit dieser meiner Mailadresse gesperrt. Es war ein unheimlicher Aufwand, sie wieder freizubekommen. Andererseits wird auch die Website eines Unternehmens, für das ich ebenfalls tätig bin, immer wieder von Tunesien aus mit dem Ziel der Spamversendung gehackt. Ergo: Die Homepage ist regelmässig gesperrt! Die Zusendung dieser Ray-Ban-Brillen in den Blog-Kommentaren hörte alsdann auf. Nun allerdings erhielt ich mehrere Werbe-Spammails. Also meldete ich dies sogleich bei der österreichischen RTR – der Rundfunk- & Telekommunikations-Regulierungs GmbH. War nicht wirklich einfach, hier überhaupt eine passende Mailadresse ausfindig zu machen. Nach einigen Tagen dann die Antwort, dass sie nicht zuständig sei – ich solle eine Meldung beim Fernmeldebüro meines Bundeslandes einreichen. Also suchte ich mir die Mailadresse auf dem Link heraus, der mir durch die RTR zugesandt wurde. Dort habe ich die Sonnenbrillen-Mail nun hingeschickt. Bislang erhielt ich keine Antwort – soll man sich allerdings auch nicht erwarten, hiess es. 2012 gingen bei den Fernmeldebüros in Österreich 344 Anzeigen ein, 59 Strafverfahren wurden daraus resultierend aufgerollt. Die durchschnittliche Strafe ist der eigentliche Hit: 196,- €! Im Jahr zuvor waren es übrigens gerade mal 35 Verfahren mit einer durchschnittlichen Strafe von nur 71,- €!
Inzwischen frage ich mich vollen Ernstes: WILL hier Justizia nicht handeln? Eine Grauzone, in welcher die Beweislast einfacher nicht dargebracht werden kann. Klar – auch viele Unternehmer wissen gar nicht, dass sie sich strafbar machen, wenn gerade an Privatpersonen unverlangte Mails en masse verschickt werden. Deshalb muss lt. Gesetz ab einer gewissen Grösse des Unternehmens auch ein Datenschutzbeauftragter in Diensten stehen, dessen Bedenken ernstgenommen werden sollten. Ausserdem tun sich die Ermittler bei Zusendungen über Grenzen hinweg sehr schwer, da die meisten derartiger Mails aus Fernostasien stammen.
Als letztes meldete ich beim Fernmeldebüro eine Sex-Spam mit wirklich jungen Mädchen (Verdacht auf Unzucht mit Minderjährigen) – ausgehend von der vorhin bereits angesprochenen world-sender.com (auch dies eine Domain der in Panama City ansässigen C.U.I.Y.C Internet Services Inc.). Sie hatten mich mit Spams zum KIA-Geburtstag überhäuft. Als es mir zu bunt wurde und ich mich abmeldete, lernte ich alle möglichen Sexpraktiken, Stellungen und viele Frauen kennen, die mich wiederum kennenlernen wollten – allerdings höchstwahrscheinlich nicht kostenlos. Siehe da – einen Tag lang war ich Sex-Spam-frei und die Website war weiss – die Inhalte also für mein Land gesperrt. Zwei Tage danach ist alles wieder beim alten!!!
Waren die Mails zu Beginn vielleicht noch nett anzusehen, so habe ich langsam wirklich die Schnauze voll davon. Werde ich vielleicht bei einer Überprüfung des Versenders auch noch auf deren Adressenlisten gefunden, komme ich unschuldig zum Handkuss! Hier liegen meine grössten Bedenken, denn: Habe ich mich selbst angemeldet, bin ich dafür auch selbst verantwortlich! Ich bin nicht der Typ von Mensch, der alles anzeigt. Ich meldete nur die nicht enden wollende Überflutung mit Mails von einem Absender bzw. eindeutig der heimischen Gesetzgebung widersprechende Zusendungen. Ansonsten bin auch ich einer der solchen, die ein freies Internet fordern. Doch machen es jene, die immer wiffer als die anderen sein möchten und das WWW als Tummelplatz ihrer kriminellen oder grauen Machenschaften nutzen, immer schwerer. Schliesslich sind es gerade sie, weshalb die Behörden häufiger eingreifen bzw. die diesen die Argumente für deren Vorgehen liefern. Immer mehr werden auch unbescholtene User bespitzelt und überwacht, da dadurch ja kriminelle oder gar terroristische Aktivitäten bereits im Keim erstickt werden sollen. Deshalb bin ich der Ansicht, dass ich die schwarzen Schafe, die mich partout nicht in Ruhe lassen wollen, melde, bevor ich als normaler Bürger zum Inhalt nachrichtendienstlicher Überwachung werde, da irgendeiner einen Bezug meines Einer zur organisierten Kriminalität herstellt. Die polizeiliche Überwachung übrigens endet spätestens dort, wenn nachgewiesen wurde, dass die Staatsdiener geltendes Recht überschritten haben. Die nachrichtendienstliche hingegen ist eine Open-End-Überwachung in alle Richtungen! Meines Erachtens ist es traurig, wenn jeder Bürger durch beispielsweise Bundestrojaner, Datenvorratsspeicherung, Bewegungsprofile, Kontenoffenlegung etc. bei jedem seiner Schritte staatlich überwacht werden kann. Fordert der Überwachte nun seinen Akt an, sind viele Stellen geschwärzt oder es fehlen die entscheidenden Seiten! Hier haben wir es wirklich mit Methoden aus autokratischen Staatssystemen bzw. einschlägiger Literatur und der Hollywood-Flimmerkiste zu tun. George Orwell war noch hamrlos, denn 1984 hatte das Internet noch nicht wirklich diesen Stellenwert wie heutzutage!
Bevor Sie nun die Spamer anzeigen, bitte ich vorher einiges zu überlegen:
- Überprüfen Sie als erstes Ihren Spam-Filter und stellen diesen gegebenfalls schärfer ein!
- Haben Sie vielleicht doch der Zusendung zugestimmt, einen Newsletter abonniert oder sich beispielsweise im Rahmen eines Gewinnspiels registriert?
- Wenn Sie sich von einem Newsletter abmelden – speichern Sie einen Screenshot der Abmeldung. Sollten Spams folgen, haben Sie’s mit der Beweisführung einfacher!
- Ist die Mail wirklich eine Spam? Sie können einem Unternehmen heutzutage sehr schaden, wenn dieses unberechtigterweise auf eine Blacklist kommt. Auch Schadensersatz-Ansprüche sind möglich!
- Wenn Sie gar keine Werbung mehr erhalten wollen, lassen Sie sich auf die Whitelist setzen
- Wegklicken ist noch immer jene Möglichkeit, die am wenigsten Zeit verbraucht!

Tipps gegen Spams:

- Verwenden Sie gute Anti-Spam-Software, Virenscanner und Firewalls
- Der sog. Alias, also jener Teil vor dem @-Zeichen in Ihrer Mailadresse sollte mehr als 4 Positionen aufweisen, da entsprechende Programme beliebige Buchstabenfolgen ausprobieren
- Verwenden Sie immer zwei Mail-Accounts: Einer für öffentliche Zwecke und einer für private (diesen niemals irgendwo eintragen); sollte es nämlich zu eines Verspamung kommen, können Sie die öffentliche jederzeit austauschen, ohne all Ihren Freunden zumuten zu müssen, den Kontakt szändig umzuschreiben
- Niemals auf eine Spam-Mail antworten, da der Absender dadurch erkennt, dass die Adresse richtig ist (v.a. nicht auf Endungen, die aus dem Ausland kommen)
- Keine Links anklicken, Malware oder Phishings könnten die Folge sein
- Nicht zugreifen – auch wenn das Angebot noch so verlockend ist, da die Produkte sehr häufig Kopien sind, durch deren Kauf Sie sich strafbar machen – oder die Waren werden niemals zugesendet
- Füllen Sie keine kostenlose Registrierung aus – die Adressen werden weiterverkauft – es droht ein Rattenschwanz an Spams
- Sollten Sie irgendwelche Warnhinweise auf Viren, Lücken im Betriebssystem etc. erhalten (Hoaxes) – nicht weiterschicken! Sie werden dadurch selbst zum Spamer!

Links:

http://www.bmjv.de

http://www.bundesnetzagentur.de

http://www.verbraucherzentrale-berlin.de

http://www.internet-beschwerdestelle.de/

http://www.bmi.gv.at

http://www.bmvit.gv.at

http://www.ris.bka.gv.at

https://www.rtr.at/

http://www.ombudsmann.at

http://www.arbeiterkammer.at

https://www.saferinternet.at

www.verbraucherrecht.at

http://www.bakom.admin.ch

https://www.swisscom.ch

https://www.spamhaus.org

https://www.antispam-ev.de/

https://www.united-domains.de

http://www.hoax-info.de

Lesetipp:

.) „spam://e-mail-werbung“; Gerhard Laga, Jürgen Gangoly und Michael Eisenriegler; Verlag Österreich 2004

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